Donnerstag, 13. November 2008 / 16:22 Uhr
Stuttgart - Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart haben Torhüter Jens Lehmann wegen seiner Gelben Karte im Spiel bei Eintracht Frankfurt (2:2) in Schutz genommen.
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«Lehmanns Kritik im Interview am Schiedsrichter war sachlich», sagte Armin Veh, der Trainer des schwäbischen Fußball-Bundesligisten. «Ich finde das nicht tragisch, wenn die Kritik sachlich ist. Ein Schiedsrichter kann ja auch mal einen schlechten Tag haben.» VfB-Sportdirektor Horst Heldt stellte sich ebenfalls hinter den von Babak Rafati mit Gelb bestraften Schlussmann.
Der in dieser Saison bereits viermal verwarnte Lehmann verteidigte sein Vorgehen erneut. «Beim 2:2 in Frankfurt habe ich Schiedsrichter Rafati nur auf eine klare Fehlentscheidung hingewiesen», sagte der 39-Jährige im Interview mit «Bild». «Ebenso wie wir Spieler muss sich auch der Unparteiische der Kritik stellen.» Man benötige Schiedsrichter, «die lernen, dass sie zum Unterhaltungsgeschäft Fußball gehören, aber nicht die Hauptpersonen sind».
Zum von Lehmann erhofften Abschiedseinsatz in der Nationalmannschaft sagte Heldt, dem VfB stehe es nicht zu, dies zu fordern. «Das ist eine Sache zwischen dem DFB und Jens.» Bundestrainer Joachim Löw hatte es abgelehnt, den ehemaligen Nationalkeeper für den Test gegen England am 19. November in Berlin zu nominieren. Er wolle seinen jungen Torhütern Einsatzmöglichkeiten geben.
dpa
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