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BVB feiert Subotic und Ende des Heimfluchs

Dortmund - Als Manndecker geschätzt, als Torjäger gefeiert: Nicht zum ersten Mal stahl Abwehrspieler Neven Subotic allen Angreifern die Show. Mit seinen Saisontreffern vier und fünf trug der Neuzugang von Borussia Dortmund entscheidend zum 4:0 (3:0)-Erfolg des BVB über Eintracht Frankfurt bei.

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Die Sprechchöre der Fans von der mächtigen Südtribüne, die den Matchwinner und das Ende des Dortmunder Heimfluchs bejubelten, erfüllten Subotic mit Stolz. «Ich war noch nie so glücklich wie hier», bekannte der 19-Jährige sichtlich gerührt.

Torschütze

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BVB-Trainer Jürgen Klopp (r) freut sich nach dem Spiel mit dem zweifachen Torschützen Neven Subotic.

Der zu Saisonbeginn auf Empfehlung von Trainer Jürgen Klopp für vier Millionen Euro aus Mainz verpflichtete Musterprofi entpuppt sich mehr und mehr als Juwel. Gegen Frankfurt avancierte er an der Seite seines kongenialen Mitstreiters Tamas Hajnal, der drei Tore vorbereitete und eines selbst erzielte, zum Garanten des erst zweiten Heimsieges der Borussia. Kein anderer Bundesliga-Abwehrspieler und auch kein BVB-Mitspieler traf in dieser Saison häufiger. Die Qualitäten des in Banja Luka geborenen und in Amerika aufgewachsenen Profis weckten unlängst auch das Interesse von Bundestrainer Joachim Löw. Doch nach dem Veto des Weltverbandes FIFA stellte der DFB bereits vor Wochen seine Bemühungen ein.

Der positiven Entwicklung des Youngsters tat das keinen Abbruch. Sein Doppelpack (5./26. Minute) sowie die Treffer von Hajnal (19.) und Felipe Santana (69.) ersparten dem BVB weitere Diskussionen über einen Heimkomplex. «Darüber brauchen wir jetzt nicht mehr zu reden», kommentierte Trainer Klopp erleichtert, warnte aber im gleichen Atemzug vor einer Überbewertung des Kantersieges. «Schließlich haben wir heute nicht die Sterne vom Himmel geschossen», sagte er mit Verweis auf ähnlich gute Heimspiele ohne vergleichbaren Ertrag.

Die Notelf aus Frankfurt erwies sich als idealer Aufbaugegner. Anders als bei den vorherigen beiden Auswärtssiegen in Cottbus und Mönchengladbach gelang es ihr diesmal nicht, das Fehlen von zehn Profis zu kompensieren und aus der Not eine Tugend zu machen. Nach Einschätzung von Mittelfeldspieler Michael Fink war die Partie schon früh verloren. «Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. In der zweiten Halbzeit ging es doch nur noch um Schadensbegrenzung.»

Zum Leidwesen von Trainer Friedhelm Funkel patzte sein Team gleich mehrfach bei Standardsituationen. Dabei hatte der Fußball-Lehrer in den Tagen zuvor genau vor diesen Stärken des Gegners gewarnt. Kopfschüttelnd musste er dann am Samstag aber mit ansehen, wie der BVB drei von vier Treffern nach Eckbällen oder Freistößen erzielte. «Wenn man so emotionslos und widerstandslos bei Standardsituationen in die Zweikämpfe geht, braucht man sich nicht zur wundern», monierte Funkel. Negative Folgen für sein in den vergangenen Wochen aufstrebendes Team fürchtete er aber nicht: «Diese Niederlage wirft uns nicht um. Wir haben schon ganz andere Situationen gemeistert.»

dpa

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