Donnerstag, 20. November 2008 / 11:01 Uhr
Wolfsburg - Weltmeister Andrea Barzagli vom Fußball- Bundesligisten VfL Wolfsburg bleibt gelassen, obwohl er von Italiens Nationaltrainer Marcello Lippi zum zweiten Mal in Folge nicht für die «Squadra Azzurra» nominiert worden ist.
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«Ich muss es akzeptieren, dass er momentan andere vorzieht. Ich habe mit ihm vor einiger Zeit gesprochen. Über gute Leistungen in Wolfsburg muss ich mich anbieten», sagte der 27 Jahre alte Innenverteidiger dem «kicker». Italien war in einem Test über ein 1:1 in Griechenland nicht hinausgekommen.
Seinen Wechsel nach Wolfsburg sieht Barzagli nicht als Grund für seine unfreiwillige Auswahlpause. «Wir haben viele Spieler, die im Ausland aktiv sind. Wenn ich in Wolfsburg gut bin, wird er das registrieren», meint der teuerste Einkauf der Wolfsburger Vereinsgeschichte. Die Voraussetzungen dafür seien vorhanden, er habe den Wechsel nach Deutschland nicht bereut: «Der VfL ist top organisiert. Die Bundesliga-Stadien sind schön, es herrscht eine tolle Atmosphäre.»
Hinsichtlich des von ihm vor Saisonbeginn ausgegebenen Ziels, mit dem VfL die Champions League zu erreichen, macht Barzagli nach dem durchwachsenen Start allerdings Abstriche. «Es wird nicht leicht. Allein Platz fünf zu erreichen, sich wieder für den UEFA-Cup zu qualifizieren, wird schwer. Aber wir können es schaffen», sagte er.
dpa
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