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KSC mit Kampf-Parolen vor Dortmund-Spiel

Karlsruhe - Der Karlsruher SC will sich gegen Borussia Dortmund mit aller Macht gegen seine rasante Talfahrt in der Fußball-Bundesliga stemmen und einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen.

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«Wir haben ein Heimspiel: Da müssen drei Punkte her», forderte KSC-Manager Rolf Dohmen ohne Umschweife. Ungewohnt deutlich verlangte auch Trainer Edmund Becker angesichts von nur einem Punkt aus den vergangenen sieben Spielen vor der Partie gegen den Tabellen-Sechsten aus dem Ruhrgebiet klassische Tugenden von seiner Mannschaft: «Alleine mit Fußball spielen kommen wir in dieser Situation nicht mehr zum Erfolg», betonte der 52-Jährige.

KSC-Coach

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Karlsruhes Trainer Edmund Becker will die Talfahrt seines Teams stoppen.

«Zu 99 Prozent» muss Becker erneut auf Innenverteidiger Maik Franz verzichten, den nach wie vor eine schmerzhafte Einblutung an der Ferse außer Gefecht setzt. Dabei könnte der Kapitän, der einmal mehr von Martin Stoll vertreten wird, in der prekären Situation doppelt wertvoll sein: Zum einen als Führungsfigur in einem verunsicherten Team. Und natürlich als Stabilisator der Defensive, die mit 24 Gegentreffern gemeinsam mit den Abwehrreihen von Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach zu den drei löchrigsten der Liga zählt.

Doch Becker beklagt nicht nur in der Verteidigung eklatante Mängel. «Unsere Defizite liegen vor dem eigenen Tor sowie bei der Durchschlagskraft und Giftigkeit im Spiel nach vorne», bekannte der Coach. Um gegen den BVB torgefährlicher als noch beim enttäuschenden 0:1 in Cottbus zu werden, sollen Edmond Kapllani (Becker: «Er ist heiß») für Joshua Kennedy im Sturm sowie Alexander Iaschwili für Bradley Carnell im linken Mittelfeld ihre Chance in der Startelf erhalten. In der Dortmunder Mannschaft hat Becker vor allem vor seinem schmerzlich vermissten Ex-Regisseur Tamas Hajnal Respekt, der im Sommer gewechselt war. «Er ist beim BVB zu einem tragenden Spieler geworden», sagte Becker. «Auf ihn müssen wir besonders aufpassen.»

Bei den Gästen könnte die Stimmung nach dem 4:0 gegen Eintracht Frankfurt eigentlich gut sein, doch während der KSC unter der Woche mit einem Mannschaftskegeln Harmonie demonstrierte, gab es in Dortmund Dissonanzen. Alexander Frei machte am Rande des Länderspiels mit der Schweiz gegen Finnland seinem Frust Luft. Angesichts von sechs Ein- und zwei Auswechslungen bei bisher acht Liga-Einsätzen (4 Tore/2 Torvorlagen) will der Stürmer das Gespräch mit Trainer Jürgen Klopp suchen. Dem Boulevard-Blatt «Blick» sagte er: «Ich bin nicht mit allem einverstanden in Dortmund. Ich möchte spielen. Mein Anspruch ist, in der ersten Elf zu sein. Irgendwann wird nun der Zeitpunkt kommen, wo ich die Sicht der Dinge klarlegen will», so der Schweizer.

Dabei war Klopp, der sich einen Kommentar mit dem Hinweis verkniff, er wolle zuerst mit dem Spieler reden, schon ohne Freis störenden Vorstoß unzufrieden. Zahlreiche Länderspielreisen und Verletzungen ließen laut Klopp nur eine «suboptimale» Vorbereitung zu. Verzichten muss er definitiv auf Klimowicz, Valdez, Dede und den gesperrten Kovac, hinter der Einsatzfähigkeit von Hummels und Kehl stehen Fragezeichen. «Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, wer anfängt», sagte Klopp.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Karlsruher SC: Miller - Celozzi, Sebastian, Stoll, Eichner - Mutzel, Aduobe - Freis, da Silva, Iaschwili - Kapllani

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Santana, Subotic, Lee - Kehl - Tinga, Kringe - Hajnal - Blaszczykowski, Zidan (Frei)

Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen)

dpa

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1 Kommentar | Kommentare verstecken

1. Anis schrieb am 20.11.2008 um 17:00:54:

Ich würde ni den Zidan spielen lassen der kann doch gar ni die blinde nuss

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