Donnerstag, 20. November 2008 / 18:12 Uhr
Hannover - Der momentan verletzt pausierende Torhüter Robert Enke hofft, schon beim nächsten Auftritt der Fußball- Nationalmannschaft wieder zum DFB-Team zu gehören.
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«Das erste Länderspiel ist im Februar. Ob das dann schon wieder ein Thema für mich sein kann, weiß ich nicht. Ich hoffe es natürlich, weil ich davon ausgehe, dass ich ab dem ersten Spieltag der Rückrunde wieder im Tor stehen kann. Wenn das so sein sollte, ist es dann natürlich auch wieder das Ziel, in den Kader zu rutschen», sagte der an einem Kahnbeinbruch laborierende Schlussmann von Hannover 96 dem Fernsehsender DSF. Die A-Nationalmannschaft bestreitet das nächste Länderspiel am 11. Februar in Düsseldorf gegen Norwegen. Zwei Wochen zuvor beginnt die Bundesliga.
Enke gab sich kämpferisch. Bundestrainer Löw habe nach dem Rücktritt von Jens Lehmann den Kampf um die Nummer 1 ausgerufen und der laufe noch, also könne keiner davon reden, dass da schon irgendwas entschieden sei, meinte er. «Ich wurde leider durch die Verletzung zurückgeworfen. Das ist zwar sehr schade, aber nicht zu ändern. Wenn ich zurück bin, kämpfe ich wieder darum, im Tor zu stehen. Das ist ganz klar», sagte Enke, der von Löw nach dem Lehmann-Rücktritt zur Nummer 1 in der Nationalmannschaft gekürt worden war. Enke stellte fest: «Ich glaube, dass der Bundestrainer auch weiter mit mir rechnet. Dann möchte ich ihn natürlich mit Trainingsleistungen oder mit den Spielen in der Bundesliga überzeugen, so dass er es möglichst schwer hat, an mir vorbeizukommen.»
Enke hatte sich die Verletzung Anfang Oktober vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Russland im Nationalmannschafts-Training zugezogen. «Man sagt bei einem Kahnbeinbruch, dass das eigentlich nach sechs Wochen verheilt ist, aber wenn es dann an die Belastung geht, kann man das erst nach drei Monaten wieder. Das fällt dann genau auf den Trainingsstart zur Rückrunde. Und so ist der Plan. Vorher werde ich kaum ins Training einsteigen können», glaubt Enke.
dpa
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