Freitag, 21. November 2008 / 16:32 Uhr
Aalen - Überraschende Wende beim VfR Aalen: Nicht der ehemalige Bundesliga-Profi Markus Schupp, sondern der frühere Cottbusser Coach Petrik Sander wird neuer Cheftrainer beim schwäbischen Fußball-Drittligisten.
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Wie der Verein mitteilte, übernimmt der 48-Jährige das Amt von dem vor knapp einer Woche aus gesundheitlichen Gründen auf den Posten des Sportdirektors gewechselten Jürgen Kohler. «Wir erhoffen uns von Petrik Sander, dass sich die Mannschaft unter ihm weiterentwickelt und er sie unserem Ziel 2. Bundesliga einen Schritt näher bringt», sagte Geschäftsführer Martin Braun. Zur Vertragslaufzeit machte er allerdings keine Angaben.
Sander übernahm 2004 den FC Energie Cottbus als Zweitligisten und führte die Lausitzer zwei Jahre später in die Bundesliga, wurde von dem Club jedoch im September 2007 beurlaubt. Mit seiner Verpflichtung war nicht gerechnet worden, da kürzlich noch Schupp vom VfR- Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Moser als «unser Wunschkandidat» bezeichnet wurde. Schupp war als Spieler mit Bayern München und dem 1. FC Kaiserslautern deutscher Meister geworden und trainierte bis Ende 2006 den damaligen Zweitligisten Wacker Burghausen.
«Petrik ist damals völlig überraschend mit Cottbus in die Bundesliga aufgestiegen. Er kann also aus einer Mannschaft mehr herausholen, als man erwarten darf», begründete Braun die Entscheidung zugunsten von Sander. Er beerbt damit Jürgen Kohler, der das Traineramt wegen Herzproblemen auf Anraten seines Arztes nach dem 1:0-Heimsieg über Werder Bremen II niedergelegt hatte und nun als Aalens Sportdirektor arbeitet. Unter dem erst Ende August als Nachfolger von Edgar Schmitt zum VfR gekommenen Weltmeister von 1990 war der ambitionierte Club in elf Spielen nur zu zwei Siegen gekommen.
dpa
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