Montag, 24. November 2008 / 16:37 Uhr
Madrid - Spanien will sich um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2018 bewerben. Dies gab der Präsident des spanischen Fußballverbands (RFEF), Angel María Villar, in Madrid bekannt.
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Die Austragung der WM 2018 werde eines der wichtigsten Ziele des RFEF sein. Der 58-jährige Villar war zuvor ohne Gegenkandidat für weitere vier Jahre im Amt bestätigt worden. Er bestritt, dass eine solche Kandidatur der Bewerbung Madrid um die Olympischen Sommerspiele 2016 Konkurrenz machen werde. Villar, der auch Vizepräsident des Weltverbandes (FIFA) und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist, wollte sich nicht dazu äußern, ob Spanien sich möglicherweise gemeinsam mit Portugal um die WM 2018 bewerben wolle. Das nächste WM-Turnier findet 2010 in Südafrika statt, die WM 2014 in Brasilien.
Trotz des Einflusses von Villar in der FIFA und der UEFA trug Spanien seit der WM 1982 kein wichtiges internationales Turnier mehr aus. Das Land hatte sich für die Europameisterschaft 2004 beworben, musste sich aber überraschend Portugal geschlagen geben. Villar steht seit 20 Jahren an der Spitze des RFEF. Zuvor hatte der Baske von 1970 bis 1981 für Athletic Bilbao als Profi gespielt. Er trug in 22 Länderspielen das Trikot der spanischen Nationalelf.
dpa
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