Montag, 24. November 2008 / 19:38 Uhr
Aalen - Fußball-Drittligist VfR Aalen hat den früheren Cottbuser Bundesliga-Coach Petrik Sander als Nachfolger des wegen Herzproblemen zurückgetretenen Jürgen Kohler vorgestellt.
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Der 48-Jährige werde einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison erhalten, gab der Tabellenzwölfte bei der Präsentation bekannt. «Ich sehe hier Entwicklungspotenzial, das zwangsläufig in die 2. Liga führt», nannte Sander sein Ziel. Zunächst setze er aber auf ein «Prinzip der kleinen Schritte». Für den Job in Aalen habe er lukrative Angebote aus dem Ausland ausgeschlagen.
Sander, der von 2004 bis 2007 Coach von Energie Cottbus war, ist nach Kohler und dem im August entlassenen Edgar Schmitt bereits der dritte Trainer des württembergischen Clubs in dieser Saison. «Er ist schon mal aufgestiegen und ein akribischer Arbeiter», sagte der nun als Sportdirektor beim VfR tätige Kohler. «In die 1. Bundesliga muss er uns ja nicht führen, aber ein Aufstieg wäre schon schön», meinte Präsident Berndt-Ulrich Scholz.
Kohler hatte sein Amt vor gut einer Woche nach nur 80 Tagen wegen Herz-Rhythmusstörungen aufgegeben. Als Wunschkandidat für den Trainerposten hatte die Vereinsführung ursprünglich den ehemaligen Burghauser Zweitliga-Coach Markus Schupp genannt. «Ich habe Petrik Sander bislang nicht gekannt, aber er ist der Bessere für uns. Er macht aus Nichts Gold», erklärte Aufsichtsratschef Johannes Moser dem Fachmagazin «kicker».
dpa
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