Dienstag, 25. November 2008 / 14:57 Uhr
Frankfurt/Main - Trotz der rasanten Talfahrt des siebenmaligen deutschen Fußball-Meisters 1. FFC Frankfurt in der Frauen-Bundesliga hält der Triple-Sieger an dem neuen Trainer Günter Wegmann fest.
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«Der Trainer ist zu einem Zeitpunkt eingestiegen, in dem der 1. FFC mit dem Gewinn des Triples den größtmöglichen Erfolg hatte. Das war eine denkbare schwierige Situation. Ihm stand bislang die Mannschaft noch nie komplett zur Verfügung», betonte FFC-Manager Siegfried Dietrich in einem Internet-Interview des DFB. Dietrich ist überzeugt, dass der Coach «sehr gute Arbeit leistet und mit uns gemeinsam den Karren aus dem Tal herausziehen kann».
Mit sieben deutschen Meisterschaften, sieben Pokalsiegen und drei internationalen Titeln ist der 1. FFC der erfolgreichste Verein im deutschen Frauenfußball. Aber nach dem 0:5 gegen den FCR Duisburg und der dritten Niederlage innerhalb eines Monats sowie dem Aus im DFB- und Europapokal herrscht beim Club Alarmstimmung. In der Bundesliga liegt der 1. FFC nur auf Rang drei hinter Spitzenreiter Bayern München und dem FFC Turbine Potsdam. Zu Saisonbeginn hatte Wegmann das Amt von seinem Hans-Jürgen Tritschoks übernommen.
«Wir haben zehn Jahre Erfolg gehabt. Dass dann mal ein Jahr kommt, das nicht ganz so erfolgreich ist, ist doch völlig normal. Wir haben ständig zwischen fünf und acht Verletzte, einige davon Stammspielerinnen. Auch die Weltmeisterinnen Birgit Prinz und Kerstin Garefrekes waren über einen längeren Zeitraum angeschlagen», erklärte Dietrich. «Die Spielerinnen sind einfach ausgebrannt. Sie haben über zwei, drei Jahre keinen Urlaub mehr gehabt.» Im Moment sei wirklich nichts wichtiger, als ein paar Wochen Pause zu haben.
«Lieber jetzt das Negative auf einmal abhandeln, um dann mit Blick auf die Frauen-WM 2011 in Deutschland wieder positiv dazustehen», ergänzte der Macher und Manager, der das Team in der Winterpause mit zwei Spielerinnen verstärken will, «um nicht noch einmal in eine solche Situation zu geraten». Der Nimbus sei weg, dass der 1. FFC «sowieso immer alles gewinnt». Aber das täte gut: «Denn wir können jetzt zeigen, dass wir aus einem tiefen Tal heraus den höchsten Gipfel ersteigen wollen. Das ist auch für unser gesamtes Umfeld Inspiration und ein Signal für die Zukunft, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.»
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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