Dienstag, 25. November 2008 / 16:15 Uhr
Bochum - Trotz einer Serie von zehn sieglosen Spielen und dem Sturz auf den 16.-Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga muss Trainer Marcel Koller beim VfL Bochum nicht um seinen Job fürchten. VfL-Vorstand Thomas Ernst stärkte dem Coach demonstrativ den Rücken.
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«Für mich gibt es keinen Zweifel, dass er, auch aufgrund seiner Erfahrung in solchen Situationen, der richtige Mann für uns ist», sagte Ernst in einem Interview auf der Homepage des Vereins. Um nicht noch Weihnachten auf einem Abstiegsplatz zu stehen, fordert der frühere Bundesliga-Torwart aus den letzten drei Hinrundenspielen sechs Punkte. «Hieraus aber eine Trainerdiskussion abzuleiten, ist völliger Quatsch», betonte Ernst.
Stattdessen nimmt er die Spieler in die Pflicht. «Sie sind diejenigen, die für diese Situation verantwortlich sind, also können wir auch von ihnen verlangen, dass sie alles, aber auch wirklich alles dafür tun, um sich wieder aus ihr zu befreien.» Die nächste Chance zum zweiten Saisonsieg bietet sich dem VfL im Heimspiel gegen den Tabellen-Fünften Hamburger SV. «Schwere Gegner hin oder her: Wir müssen den HSV niederringen und uns selbst und den Fans beweisen, dass wir noch gewinnen können», sagte Ernst.
dpa
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