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3:2 in Braga: Misimovic lässt «Wölfe» jubeln

Braga - Zvjezdan Misimovic lässt die «Wölfe» jubeln und die Bundesliga-Konkurrenz vor Neid erblassen. Die späten Tore seines bosnischen Regisseurs zum 3:2 (1:1) beim SC Braga beförderten den VfL Wolfsburg praktisch schon in die nächste Runde des UEFA-Cups.

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«Das sind drei sehr schöne Punkte. Ich glaube, damit sind wir auch schon durch und können uns freuen, dass wir im nächsten Jahr weiter im UEFA-Cup spielen. Das war schon eine Klasseleistung der Mannschaft», sagte VfL-Trainer Felix Magath sichtlich gelöst.

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Bragas Cesar Peixoto (M) wird von Reither (l) und Zaccardo gestoppt.

Bevor der zweite Sieg im zweiten Spiel der Gruppenphase nach dem 5:1 gegen den SC Heerenveen gefeiert werden durfte, hatten die Wolfsburger allerdings das erwartet schwere Stück Arbeit zu verrichten. Zwei Nackenschläge zu Beginn jeder Halbzeit, die zu den Gegentoren von Wolfsburgs Ricardo Costa (6./Eigentor) und Albert Meyong (49.) führten, erschwerten die Aufgabe zusätzlich. «Da haben wir einfach geschlafen. Das wird international bestraft», befand Misimovic treffend.

Doch seine Kollegen und er zeigten die richtige Reaktion und in der Folge das, was sie am besten können: Angreifen. Auch ohne den verletzten Torjäger Grafité, für den das Ergebnis die beste Medizin gewesen sein dürfte, erspielte sich der VfL eine optische Überlegenheit. Und münzte sie in Tore um.

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Zunächst egalisierte Edin Dzeko, der als Alleinunterhalter im VfL- Sturm eine Klassepartie ablieferte, zum Verdruss der 15 000 Zuschauer die frühe Führung der Hausherren (24.). Und als sich Bragas Anhänger schon auf ihre Siegesfeier vorbereiteten, kamen die Minuten des Zvejzdan Misimovic. Zunächst verwandelte der 26-Jährige einen an Dzeko verwirkten Foulelfmeter (83.), dann sorgte er in der Nachspielzeit für das umjubelte Siegtor.

Das setzte Emotionen frei, aber keinen Übermut. «Ich hoffe, der Sieg gibt uns Auftrieb für die weitere Saison», meinte der doppelte Torschütze zurückhaltend. Kollege Christian Gentner warnte sogar vor verfrühtem Jubel. «Bislang haben sechs Punkte ja so gut wie immer gereicht. Aber wir wollen ganz sicher gehen und auch in der nächsten Woche gegen Portsmouth punkten», kündigte der Mittelfeldspieler an. In der vierjährigen Geschichte der UEFA-Cup-Gruppenphase haben zwei Siege bislang erst einmal nicht zum Weiterkommen gereicht.

Den Schwung von Braga wollen die Wolfsburger mit nach Dortmund nehmen, um dort am Sonntag beim BVB auch endlich den ersten Bundesliga-Auswärtssieg der Saison feiern zu können. «Wenn wir so eine Leistung bringen wie heute, haben wir auch Chancen», glaubt Magath. Dass seine Jungs nach nur knapp drei Tagen Regeneration zu müde sein werden, befürchtet er nicht. Die Spieler schon gar nicht. «Das ist kein Problem. Wir haben das ja schon öfter gemacht. Da haben wir den Schalter sehr schnell umlegen können. Und das werden wir auch dieses Mal tun», versprach Jung-Nationalspieler Marcel Schäfer.

dpa

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