Samstag, 29. November 2008 / 15:34 Uhr
Stuttgart - Der Präsident des VfB Stuttgart, Erwin Staudt, hat dem neuen Teamchef Markus Babbel eine vorbildliche Einstellung bescheinigt und eine langfristige Zukunft als Trainer des Fußball-Bundesligisten in Aussicht gestellt.
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«Du musst einen Job wollen und ihn zu einhundert Prozent ausfüllen - das macht Markus von der ersten Sekunde an. Ich bin überzeugt, dass wir das Richtige getan haben», sagte Staudt der «Welt am Sonntag». Nach den vier bis zum Ende der Hinrunde ausstehenden Partien soll ein Zwischenfazit über Babbels Arbeit gezogen und über dessen Zukunft beraten werden: «In der Winterpause werden wir uns unterhalten, wie es weitergeht.»
Ähnlich äußerte sich auch VfB-Sportdirektor Horst Heldt über das als Nachfolgelösung für den entlassenen Armin Veh installierte Gespann aus Trainer Rainer Widmayer und Teamchef Babbel, dem die für die Bundesliga notwendige Trainer-Lizenz fehlt. «Markus Babbel und Rainer Widmayer sind kein Experiment, sie haben unser volles Vertrauen», sagte Heldt vor der Begegnung gegen den FC Schalke 04 den «Stuttgarter Nachrichten». Sollten die erwünschten Ergebnisse ausbleiben, werde man bei der Bestandsaufnahme auch darauf schauen, «wie die Mannschaft aufgetreten ist, ob es unglückliche oder verdiente Niederlagen waren», betonte Heldt.
Die Entlassung von Meistertrainer Armin Veh, der nach 34 Monaten am vergangenen Sonntag als Stuttgarter Cheftrainer freigestellt worden war, bezeichneten beide Verantwortlichen auch mit einigen Tagen Distanz als richtigen Schritt. «Das war ein Übergang, der dringend notwendig gewesen ist. In der Kürze der Zeit haben wir aber einen sauberen Übergang geschafft», sagte Heldt der «Bild» (Samstag). Staudt sagte: «Die Trennung von Armin Veh war aus menschlicher Sicht sehr schwierig für mich, weil ich mich ihm und seiner Familie sehr stark verbunden fühle. Ich bin aber im Beruf nicht dafür da, Freundschaften zu pflegen, sondern mich um das Wohl des Vereins zu kümmern.»
dpa
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