Sonntag, 30. November 2008 / 13:10 Uhr
Berlin - Der 1. FC Union Berlin hat mit dem dritten Sieg im dritten Ost-Derby wieder den Sprung auf Aufstiegsplatz zwei geschafft. Die Hauptstädter bezwangen im Traditionsduell der 3. Fußball-Liga den FC Erzgebirge Aue mit 2:0 (2:0).
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Vor 7022 Zuschauern brachte Maccambes Younga-Mouhani (33.) die Berliner in Führung, Christian Stuff (45.) baute den Vorsprung kurz vor der Pause zum 2:0 aus. «Unser Ziel heißt Aufstieg, da müssen wir solche Spiele gewinnen», sagte Abwehrspieler Daniel Göhlert nach dem zehnten Saisonsieg der Berliner, nachdem die Gäste über weite Strecken der Begegnung spielbestimmend waren.
Aues Trainer Rico Schmitt zeigte sich als schlechter Verlierer und beklagte sich nach dem Match vor allem über die Leistung des Schiedsrichters. «Das erste Tor war Abseits und vor dem zweiten Treffer hätten wir und nicht Union Freistoß bekommen müssen», reklamierte er. Gelassener reagierte Teammanager Heiko Weber, der den Berlinern fair gratulierte: «Ich habt verdient gewonnen». Auch Aues Mittelfeld-Regisseur Skerdilaid Curri befand, dass «die Mannschaft gewonnen hat, die cleverer war».
Die Niederlage von Aufstiegsanwärter Düsseldorf in Jena (0:1) löste bei den Unionern keinen Jubel aus. «Wir schauen nur auf uns», meinte Patrick Kohlmann und hofft nun, dass die Union-Serie gegen die Konkurrenten aus dem Osten auch kommendes Wochenende in Erfurt hält. im ungeliebten jahnsportpark blieben die Unioner damit weiter unbesiegt.
Der Zweitliga-Absteiger aus dem Erzgebirge war zwar optisch überlegen, entwickelte aber zu wenig Durchschlagskraft. Damit blieb Aue bereits zum vierten Mal hintereinander sieglos und fiel auf den 15. Tabellenplatz zurück.
dpa
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