Sonntag, 30. November 2008 / 12:15 Uhr
Offenbach - Kickers Offenbach ist auch im neunten Heimspiel dieser Saison zu Hause ungeschlagen geblieben, trauert nach dem 0:0 gegen den Tabellennachbarn Rot-Weiß Erfurt aber dem möglichen Sieg hinterher.
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«Es war wieder einmal die gleich Problematik wie zuletzt. Wir waren permanent dran, haben die Lücken gesucht und auch gefunden. Allein das entscheidende Tor haben wir nicht erzielt», ärgerte sich Trainer Hans-Jürgen Boysen über die mangelhafte Chancenverwertung des Tabellensiebten der 3. Fußball- Liga.
Damit hat Offenbach den Anschluss an den Spitzenquartett mit dem SC Paderborn, 1. FC Union Berlin, Kickers Emden und Fortuna Düsseldorf verloren. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt dem OFC nicht: Bereits am Dienstag (19.00) steht das Nachholspiel beim FC Erzgebirge Aue an.
Wenn auch die eigenen Stürmer nicht trafen, so war es den Kickers vor 7011 Zuschauern immerhin gelungen, Erfurts Torjäger Albert Bunjaku (acht Saisontore) aus dem Spiel zu nehmen. In einer niveauarmen Partie hatten die Thüringer nur eine nennenswerte Chance: Denis Wolf spitzelte den Ball knapp am Tor vorbei (17. Minute).
Nach einer halben Stunde verhinderte der Pfosten die Führung für die Gastgeber: Eine Flanke von Stefan Zinnow köpfte Steffen Haas ans Aluminium. Kurz darauf vergab Zinnow selbst frei stehend vor Torwart Dirk Orlishausen. «Wir waren in den ersten 45 Minuten die klar bessere Mannschaft. Die Halbzeitpause hat uns dann aus dem Rhythmus gebracht», meinte Boysen. Christian Fröhlich hatte noch die Gelegenheit, sein Team in Führung zu bringen, doch der Ball landete auf dem Tornetz (68.).
In der Schlussviertelstunde übernahmen die Offenbacher wieder die Initiative, zudem brachte der eingewechselte Ugur Albayrak frischen Wind ins Angriffsspiel. Der Türke vergab aber ebenfalls zwei Einschussmöglichkeiten. «Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein», meinte OFC-Coach Boysen trotz der Enttäuschung. «Ich muss der Mannschaft heute ein Lob zollen, sie hat viel Aufwand betrieben, hat alle Kräfte mobilisiert. Leider haben wir uns dafür nicht selbst belohnt.»
dpa
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Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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