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Wolfsburg will mit Magath vorzeitig verlängern

Wolfsburg - Das lange Warten auf den ersten Saison-Auswärtssieg geht weiter, doch der VfL Wolfsburg setzt beim Aufbau einer Spitzenmannschaft weiter auf die Allmacht Felix Magath.

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Nach der trostlosen Nullnummer bei Borussia Dortmund wurde mehr über die Zukunft des Trainers, Sportdirektors und Geschäftsführers in Personalunion als über das Geschehen auf dem Rasen diskutiert. «Die Vereinsführung ist daran interessiert, mit Felix Magath weiterzuarbeiten. Uns sind Kontinuität und Stabilität wichtig, das gilt für die Führung wie auch für die Mannschaft», sagte Aufsichtsrats-Vize Stephan Grühsem.

VfL-Coach

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Felix Magath leistet beim VfL Wolfsburg erfolgreiche Arbeit.

Wie Grühsem dem «Kicker» bestätigte, soll schon in Kürze die erste Gesprächsrunde über die vorzeitige Verlängerung des bis 2010 laufenden Vertrags beginnen. Demnach ist noch offen, in welcher Funktion der seit eineinhalb Jahren bei den «Wölfen» tätige Magath die Zukunft des Vereins mitgestalten soll. «Die Vertragsverlängerung steht im Vordergrund, alles andere ist nachgelagert», sagte Grühsem.

Die Vorstellung der Mannschaft in Dortmund dürfte die Vereinsführung in ihrem Bestreben zur Weiterarbeit mit Magath bestätigt haben. Die von dem Fußball-Lehrer glänzend eingestellte Mannschaft ließ nur eine Torchance des Gegners zu und lockte die ideenlose Offensivabteilung der Borussia allein in der ersten Spielhälfte gleich zehnmal ins Abseits.

Zudem drehten die «Wölfe» trotz der kräftezehrenden Reise zum UEFA-Cup-Spiel nach Braga am Ende der Partie noch einmal mächtig auf - was ebenfalls für die Arbeit des Trainers spricht. Nur die Reaktionsschnelligkeit von BVB-Keeper Roman Weidenfeller in der Schlussphase brachte die «Wölfe» um den ersten Bundesliga- Auswärtssieg der Saison. «In der englischen Woche haben wir zum dritten Mal gut gespielt», befand Magath mit Bezug auf die Siege gegen Stuttgart (4:1) und in Braga (3:2).

Ein ähnliches Lob für seine Mannschaft kam Jürgen Klopp nicht über die Lippen. Dem bereits sechsten Unentschieden der Borussia vor heimischer Kulisse konnte der Coach kaum etwas abgewinnen: «Das war kein Augenschmaus. Heute gab es nur wenig Leute, die an diesem Spiel Spaß hatten», kommentierte er die bisher schlechteste Heimleistung seiner Mannschaft, die zum wiederholten Mal den möglichen Sprung auf einen UEFA-Cup-Platz verpasste.

Klopp tröstete sich mit der Erkenntnis, dass die noch in der Vorsaison als Schießbude der Liga verspottete BVB-Abwehr zunehmend an Stabilität gewinnt: «Wir haben zum dritten Mal in Folge zu Null gespielt. Das ist ein Wert.» Eine «Tendenz zum Dreier», von der in den vergangenen Heimspielen oft die Rede war, konnte Klopp diesmal jedoch nicht erkennen: «Über dieses 0:0 ärgere ich mich nicht. Mehr als einen Punkt hatten wir nicht verdient.»

dpa

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