Montag, 1. Dezember 2008 / 17:00 Uhr
Frankfurt/Main - Der Hamburger SV muss wegen des Batterie-Wurfs gegen den Bremer Frank Baumann eine Geldstrafe in Höhe von 35 000 Euro bezahlen.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten im Einzelrichter-Urteil nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen mangelnden Schutzes des Gegners dazu verurteilt. Werder-Profi Baumann war in der Partie in Hamburg am 23. November in der 24. Minute an der linken Schläfe von einer Batterie verletzt worden. Diese war aus dem Hamburger Zuschauerbereich gekommen. Der HSV hatte gegen das Strafmaß von 40 000 Euro in der vergangenen Woche Einspruch erhoben.
Straferschwerend wirkte sich nach DFB-Angaben aus, dass der HSV bereits in der vergangenen Saison zweimal wegen Zuschauerverfehlungen zu Geldstrafen verurteilt worden war. Strafmildernd wurden die Deeskalationsbemühungen der HSV-Verantwortlichen vor dem Nordderby berücksichtigt, die beispielsweise ein Versöhnungstreffen zwischen dem Hamburger Spieler Ivica Olic und dem Bremer Tim Wiese initiiert hatten.
Bei einem erneuten gravierenden Vorfall hat das DFB-Sportgericht dem HSV eine Platzsperre oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit angedroht. Der Verein kann innerhalb von 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.
dpa
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