Donnerstag, 11. Dezember 2008 / 14:34 Uhr
Berlin - Fußball-Bundesligist Hertha BSC rechnet damit, sein UEFA-Cup-Spiel bei Olympiakos Piräus trotz der angespannten Lage in Griechenland am 18. Dezember wie geplant austragen zu können. «Wir beobachten das und stehen in ständigem Kontakt mit dem Auswärtigen Amt.
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Wir gehen davon aus, dass sich das beruhigen wird», sagte Michael Preetz, der Leiter der Hertha-Lizenzspielerabteilung in Berlin. Das Champions-League-Spiel von Panathinaikos Athen gegen Famagusta hatte am Dienstagabend stattgefunden.
Noch keine Entscheidung gibt es über eine Verpflichtung des Brasilianers Junior Cesar. Trainer Lucien Favre hat den Linksverteidiger bisher nur auf DVD gesehen und wollte deswegen kein abschließendes Urteil fällen. «Er bewegt sich gut nach vorn, defensiv habe ich nicht viel gesehen», sagte Favre und betonte, Hertha beobachte mehrere Spieler.
Hertha-Präsident Werner Gegenbauer erklärte nach angeblichem Wirbel um die Reise von Manager Dieter Hoeneß nach Brasilien, er sei über die Reise informiert. «Natürlich braucht er keine Genehmigung», sagte Gegenbauer der dpa.
Vor einem möglichen Transfer von Junior Cesar werde Hoeneß das Präsidium über die Konditionen informieren, danach werde die Vereinsführung auch mit Blick auf die Einnahmen aus dem neuen Fernsehvertrag entscheiden, welcher finanzielle Spielraum vorhanden sei. Die nächste Präsidiumssitzung sei für dem 16. Dezember geplant. Mit Blick auf Junior Cesar erklärte Gegenbauer: «Wenn der Junge früher ankommt, werden wir uns früher zusammensetzen.»
dpa
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