Dienstag, 16. Dezember 2008 / 12:54 Uhr
Berlin - Vor dem entscheidenden UEFA-Cup-Gruppenspiel von Hertha BSC bei Olympiakos Piräus hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) keine Sicherheitsbedenken wegen der zuletzt angespannten Lage in Griechenland.
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Die Partie könne wie geplant stattfinden, sagte ein UEFA-Sprecher, nachdem sich die Situation inzwischen verbessert hat. Der Tod eines 15-Jährigen durch eine Kugel aus der Waffe eines Polizisten hatte zu Unruhen in vielen griechischen Städten geführt.
Hertha BSC steht seit der vergangenen Woche in Kontakt mit dem Auswärtigen Amt in Berlin, der deutschen Botschaft in Athen und der UEFA. Geschäftsstellenleiter Thomas Herrich sagte, die UEFA-Angaben deckten sich mit seinen Einschätzungen. Die Touristikzentren seien derzeit ohnehin nicht betroffen.
«Für unser Team oder unsere Fans besteht keine Gefahr. Auch die Unruhen haben eher im Zentrum von Athen stattgefunden», sagte Hertha- Torhüter Jaroslav Drobny der «Berliner Morgenpost». Der Tscheche spielte von 2001 bis 2005 für Panionios Athen, ist mit einer Griechin verheiratet und hat weiterhin ein Haus in der Hauptstadt.
Mitreisen werden auch die angeschlagenen Josip Simunic, Gojko Kacar, Marko Pantelic und Andrej Woronin, die am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainierten. Der zuletzt gegen Karlsruhe wegen einer Muskelverhärtung in der Wade fehlende Simunic dürfte aber ebenso zur Verfügung stehen wie Pantelic und Woronin nach grippalen Infekten. Kacar hatte gegen den KSC einen Schlag auf das Knie erhalten.
Die Berliner müssen beim griechischen Meister gewinnen, um sich für die Runde der letzten 32 zu qualifizieren. Auch Olympiakos wäre bei einem Erfolg durch, praktisch dürfte aber schon ein Unentschieden genügen, um wie zuvor schon Galatasaray Istanbul und Metalist Charkow weiterzukommen. Benfica Lissabon hat nur noch theoretische Chancen: Portugals Rekordmeister, der 1:5 in Piräus verlor, müsste gegen Charkow mit acht Toren Vorsprung gewinnen und ist zudem auf ein Unentschieden in Piräus angewiesen.
dpa
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