Freitag, 19. Dezember 2008 / 11:57 Uhr
Düsseldorf - Nach dem erwarteten Ausscheiden des FC Schalke 04 im UEFA-Cup gab sich Andreas Müller kämpferisch und kündigte die schnelle Rückkehr in das internationale Geschäft an.
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«Jetzt müssen wir den Europapokal für diese Saison abhaken, doch wir werden alles tun, um im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Ich habe großes Vertrauen, dass wir eine gute Rückrunde spielen werden», sagte der Manager des Tabellensiebten der Fußball-Bundesliga. Somit bleibt den Gelsenkirchenern im nächsten Jahr nur noch die Hoffnung auf eine erfolgreiche DFB-Pokalrunde und eine bessere Rückrunde in der Meisterschaft.
Müller hatte wie die meisten Schalker recht schnell den kleinen Rest Hoffnung auf Schützenhilfe der anderen Clubs in der Gruppe A aufgegeben. «Natürlich habe ich auf die Ergebnisse geschaut. Hoffnung hatte ich aber kaum, da wir die Entscheidung nicht mehr in der eigenen Hand hatten», sagte der Manager. Sowohl Racing Santander als auch Paris St. Germain, die beide ihre Spiele nicht gewinnen durften, lagen bereits nach 30 Minuten jeweils mit 2:0 in Front und ließen keinen Zweifel an ihren eigenen Ambitionen auf die Teilnahme an der nächsten Runde. Die Spanier gewannen am Ende 3:1 gegen Manchester City, Paris siegte 4:0 gegen Twente Enschede und zog neben den Niederländern und Engländern in die Playoff-Runde ein.
Der Revierclub belegt in der Schlussabrechnung den letzten Platz. Besonders bitter ist für Trainer Fred Rutten, dass ausgerechnet sein Ex-FC Twente in der nächsten Runde steht. Doch auch ein Punkt im letzten Spiel in Enschede (1:2) hätte Schalke nicht gereicht. «Nach dem guten Start in den Wettbewerb mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen lief es anschließend für uns nicht mehr», befand Müller.
Nach der verpassten Qualifikation für die Champions League und dem frühzeitigen UEFA-Cup-Aus droht dem Revierclub zwar keine Finanzlücke im Etat, doch große Sprünge auf dem Transfermarkt sind nun nicht mehr zu erwarteten. Kalkuliert wurde ohnehin bis zur Gruppenphase im UEFA- Cup, weitere Millionen-Einnahmen wären aber hilfreich gewesen. Präsident Josef Schnusenberg bestätigte, dass man auch im kommenden Sommer nicht noch einmal so viel Geld für neue Spieler ausgeben werde wie zuletzt. «Das halte ich für ausgeschlossen», sagte der Clubchef.
dpa
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