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Wirbel bei 1860: Stevic neuer Sportdirektor

München - Miroslav Stevic wird mit sofortiger Wirkung Sportdirektor des Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München, teilte der Verein in einer Presse-Erklärung mit.

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Stevic löst Stefan Reuter ab und soll «in seiner Funktion eng mit dem Trainerteam und der Mannschaft zusammenarbeiten». Mit der Berufung von Stevic als Verantwortlicher für den sportlichen Bereich will der Verein den Grundstein für künftige Erfolge legen. Ziel ist die Rückkehr in die Bundesliga. Miroslav Stevic war von 1994 bis 1999 als Profi bei den «Löwen» unter Vertrag; er bestritt 104 Spiele und erzielte drei Tore.

Der Neue

Foto: dpa Bild vergrößern

Miroslav Stevic (Foto von 2005) ist neuer Sportdirektor von 1860 München.

Damit reagierte der Verein offenbar auf die sportliche Talfahrt. Münchner Medien hatten zudem über eine Entlassung von Trainer Marco Kurz spekuliert. In der 2. Fußball-Bundesliga sind die 60-er nach der 0:2-Pleite gegen den SC Freiburg seit fünf Heimspielen in der Allianz Arena ohne Sieg und in der Tabelle auf den elften Platz abgerutscht.

Reuter hatte sich unmittelbar nach der Niederlage gegen Freiburg mit Präsident Rainer Beeck und Vize-Präsident Franz Maget zu einem Krisengespräch in der Arena getroffen. Anschließend führten Beeck und Reuter ein Vier-Augen-Gespräch. Dem Vernehmen nach soll der 42- jährige Reuter, seit Januar 2006 im Amt, dem Club aber in seiner Funktion als Geschäftsführer und Sponsoren-Betreuer erhalten bleiben.

Reuters Nachfolger soll von einer Investorengruppe unterstützt werden, die für fünf Millionen Euro 20 Prozent der 1860-KGaA kaufen und somit den finanziell angeschlagenen «Löwen» aus der Krise helfen soll. Stevic (39) stand von 1994 bis 1999 beim TSV 1860 unter Vertrag. Bereits im Frühjahr 2008 hatte der Serbe Sondierungs-Gespräche mit dem damaligen Präsidenten Albrecht von Linde geführt.

Gerüchte gab es nach dem misslungenen Rückrundenstart auch um eine Ablösung von Trainer Kurz. Der 39-Jährige hatte am 18. März 2007 den glücklosen Österreicher Walter Schachner abgelöst. Fredy Heiß, Meisterspieler der «Löwen» und ehemaliges Aufsichtsratsmitglied, übte nach dem 0:2 gegen Freiburg in der Münchner «Abendzeitung» heftige Kritik: «So etwas Konzeptloses habe ich noch nie gesehen. Das war ja Fußball wie auf dem Schulhof, Anti-Fußball!»

dpa

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1 Kommentar | Kommentare verstecken

1. Schmuserle1860 schrieb am 03.02.2009 um 10:31:45:

Fredi Heiß hat mit seinem Kommentar mehr als Recht. In der Abwehr:unsicher stehen und immer wieder leichtsinnsfehler oder grobe Schnitzer ohne Bedrängnis. Im Mittelfeld:Schlechte Zweikampfbilanz,absolut kein Pressing(das war zu Beginn der Ära Kurz ganz anders).Keine Ideen im Spiel nach vorne.Viel zu schnelle Ballverluste. Im Sturm:Lauth wird seltenst so angespielt (Steilpässe im freien Raum)das er seine Stärke ausspielen kann.Holebas:(Total Flop) Schäffler: entwickelt sich zum zweiten 0 Tore Reisinger. Schroth: Ist eh schon Sportinvalide. Jetzt muss man sagen dass die Hoffnung bei einem 18jährigen Jungen namens Pouvrie liegen.Was wohl zuviel verlangt ist. Fazit: Mit dieser Mannschaft dümpeln wir noch mind. 20Jahre in Liga 2 herum.Außer Gott schenkt uns ein Fussballwunder.

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