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Essen hofft mit neuer Arena auf bessere Zeiten

Essen - Fußball-Traditionsverein Rot-Weiss Essen hofft durch die Umsetzung seines Stadion-Projekts auf bessere Zeiten.

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«Wir haben jetzt die Chance, unseren Verein insbesondere wirtschaftlich neu aufzustellen», sagte RWE-Sportdirektor Thomas Strunz, nachdem der Rat der Stadt Essen mit breiter Mehrheit für den Neubau einer Arena an der Essener Hafenstraße gestimmt hat.

Die Bauarbeiten für das 31 Millionen Euro teure Projekt sollen in diesem November beginnen, 2011 soll die 20 000 Zuschauer fassende Arena fertiggestellt sein. Die Baupläne sind so konzipiert, dass das Fassungsvermögen bei entsprechendem sportlichen Erfolg auf 40 000 Zuschauer erweitert werden kann. RWE, deutscher Meister von 1955 und inzwischen viertklassig, plant binnen der kommenden drei Jahre die Rückkehr in die 2. Liga.

Das derzeit genutzte Georg-Melches-Stadion wurde 1939 errichtet, die 20 000 Zuschauer fassende RWE-Heimstätte gilt längst als marode. Als eine Bedingung für den Baubeginn nannte der Essener Stadtrat die Erteilung der Spiellizenz für die Saison 2009/2010. «Da sehe ich kein Problem, wir haben die kompletten Lizenzierungsunterlagen für die 3. Liga und die Regionalliga bereits eingereicht», sagte Strunz. Nach 20 Spieltagen hat RWE in der Regionalliga West neun Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

dpa

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