Dienstag, 31. März 2009 / 18:12 Uhr
Hamburg - Die Europäische Fußball-Union UEFA hat keine Hinweise, dass Wett-Manipulationen im europäischen Fußball auch Partien mit deutscher Beteiligung betroffen haben könnten.
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Nach Recherchen des ZDF-Magazins «Frontal 21» sollen die beiden UI-Cup- Spiele des Hamburger SV am 2. und 10. Juli 2005 gegen FK Pobeda Prilep unter Verdacht stehen, von Spielern des mazedonischen Clubs verschoben worden zu sein, wie das ZDF berichte. «Davon weiß ich nichts. Die Disziplinarkommission untersucht nur die Partie zwischen Prilep und Pyunik», sagte ein UEFA-Sprecher auf Anfrage.
Nach ZDF-Angaben hat ein mazedonischer Wettpate erklärt, eine Wettmafia soll die beiden Spiele mit HSV-Beteiligung (zweimal 4:1 für den HSV) manipuliert und damit viel Geld verdient haben. «Das ist lange her. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch so gegen Prilep gewonnen hätten - selbst wenn da eventuell manipuliert worden wäre», sagte HSV-Sprecher Jörn Wolf. Es sei aber nichts bewiesen und es habe auch noch keine Kontaktaufnahme mit der UEFA gegeben. «Wir sind nicht in der Position, Fragen zu stellen», betonte Wolf.
Die UEFA hatte bereits zuvor bekanntgegeben, dass sie den Präsidenten und einen Spieler des FK Pobeda Prilep der Manipulation verdächtigt, allerdings bei der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League zwischen Prilep und dem armenischen Verein FC Pyunik vor fünf Jahren.
dpa
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