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Rücktritt vom Rücktritt: Aragonés will bleiben

Madrid - Spaniens umstrittener Fußball-Nationaltrainer Luis Aragonés will nun doch im Amt bleiben. «Ich habe mich anders entschieden, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir die EM-Qualifikation schaffen», wurde der 68-Jährige im Rundfunk zitiert.

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Tags zuvor hatte Aragonés dem spanischen Fußballverband (RFEF) angesichts der peinlichen 2:3-Niederlage im EM-Qualifikationsspiel in Nordirland seinen Rücktritt angeboten. Der Verband hatte dies abgelehnt und mit Aragonés eine 48-stündige Bedenkzeit vereinbart. Deutlich vor Ablauf dieser Frist vollzog der Coach die Kehrtwende und erklärte den Rücktritt vom Rücktritt.

Sinneswandel

Luis Aragones will weiter die spanische Nationalmannschaft trainieren.

«Aragonés hat erst Gas gegeben und dann den Rückwärtsgang eingelegt», kommentierte die Zeitung «El País» den Sinneswandel des seit zwei Jahren amtierenden Trainers. «Wir haben weiterhin volles Vertrauen in ihn und wollen ihn halten», bekräftigte der Verband. Der wegen seiner mürrischen Art nicht gerade beliebte Aragonés steht bereits seit dem frühen Ausscheiden Spaniens bei der WM in Deutschland in der Kritik. Als möglicher Nachfolger war in den Medien der frühere Real-Madrid-Trainer Vicente del Bosque gehandelt worden. Spaniens nächster Gegner in der EM-Qualifikation ist am 7. Oktober Schweden.

dpa

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