Dienstag, 12. September 2006 / 18:33 Uhr
Berlin - Der ehemalige Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder hat Meldungen zurückgewiesen, wonach er ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Exekutivkomitee der UEFA von einer Ehrenpräsidentschaft im nationalen Verband abhängig machen will.
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«Das ist aus der Luft gegriffen. Ich habe niemals einen Zusammenhang zwischen den beiden Dingen hergestellt», wurde Mayer-Vorfelder auf der Internet-Seite des «kicker» in Bezug auf den Streit um die Ehrenpräsidentschaft im Deutschen Fußball-Bund (DFB) zitiert. Die «Sport Bild» berichtet, «MV» habe im kleinen Kreis erklärt, er wolle aus Verärgerung seinen Platz in der UEFA-Exekutive nicht vor Ende seiner Amtszeit 2009 räumen.
Gerhard Mayer-Vorfelder (l) und Theo Zwanziger beim DFB-Bundestag.
Der 73-jährige Mayer-Vorfelder, der am 8. September sein Amt als DFB-Präsident abgab, ließ offen, ob er seine bis 2009 währende Amtszeit im Führungsgremium der Europäischen Fußball-Union auch tatsächlich erfüllen werde. Dies seien «Spekulationen, an denen ich mich nicht beteilige». Die Position möchte der jetzt alleinige Verbandschef Theo Zwanziger einnehmen. Aus der FIFA-Exekutive scheidet Mayer-Vorfelder 2007 aus, sein Nachfolger dort soll Franz Beckenbauer werden.
«Mir gegenüber hat MV nie eine Verbindung zwischen der Ehrenpräsidentschaft und dem UEFA-Exekutivkomitee hergestellt», erklärte Zwanziger und ergänzte: «Wir werden den Ehrenpräsidenten sicher nicht meistbietend versteigern, um eine Verkürzung seiner Wahlzeit bei der UEFA zu erreichen.»
Der DFB will Mayer-Vorfelder zum Ehrenmitglied des Verbandes machen, das allerdings soll der Ex-Präsident abgelehnt haben. Ehrenpräsident mit Sitz und Stimme im Präsidium ist derzeit Mayer-Vorfelders Vorgänger Egidius Braun. «Eine weitere, gleichzeitige Ehrenpräsidentschaft mit Sitz und Stimme hält unser Präsidium für nicht angebracht», sagte Zwanziger der «Sport Bild».
dpa
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Gerhard Delling: Die haben den Blick für die Orte, wo man sich die Seele hängen und baumeln lassen kann.
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