Dienstag, 19. Mai 2009 / 12:29 Uhr
Istanbul - Das Finale zwischen Werder Bremen und Schachtjor Donezk am 20. Mai in Istanbul ist das letzte um den UEFA-Cup.
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Der von Franz Beckenbauer als «Pokal der Verlierer» gebrandmarkte Wettbewerb bekommt von der neuen Spielzeit an ein neues Format und einen neuen Namen und soll als Europa League für Vereine und Fans attraktiver werden. UEFA-Präsident Michel Platini begründete den neuen Modus und die Direktvermarktung mit einheitlichem Ball und Logo sowie zentral vergebenen TV-und Werberechten auch mit einer Öffnung für Vereine aus kleineren Ländern.
Nach vier Qualifikationsrunden beginnt - analog zur Champions League - die Gruppenphase. Allerdings treten in der Europa League sogar 48 Vereine in zwölf Gruppen an. Der komplizierte Modus mit Fünfer-Gruppen wird damit abgeschafft. Nach Hin- und Rückspielen qualifizieren sich die Gruppensieger und Gruppenzweiten für die K.o.- Phase, in der wie bisher die acht Gruppendritten der Champions League in den Wettbewerb eingreifen. Nach einer Zwischenrunde folgen Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Endspiel, das am 12. Mai 2010 in der Hamburger Fußball-Arena stattfinden wird.
Aus der Bundesliga qualifizieren sich drei Teams für die neue internationale Liga. Der Tabellenfünfte muss erstmals in der dritten Qualifikationsrunde antreten. Der Tabellenvierte und der Pokalsieger greifen erst in der vierten und letzten Ausscheidungsrunde, den Playoff-Spielen ein. Direkt für die Gruppenphase qualifiziert sind nur der letzte UEFA-Pokalsieger und die zehn Verlierer aus den Champions-League-Playoffs.
Der UEFA-Pokal wurde erstmals 1971/72 als Nachfolger des 1958 eingeführten Messepokals ausgespielt. Erster Sieger war der englische Traditions-Club Tottenham Hotspur. Deutsche Sieger waren bislang Borussia Mönchengladbach (1975/1979), Eintracht Frankfurt (1980), Bayer Leverkusen (1988), Bayern München (1996) und Schalke 04 (1997).
dpa
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Berti Vogts (vor dem WM-Spiel gegen Kroatien): Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.
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