Dienstag, 19. Mai 2009 / 14:17 Uhr
Istanbul - Ohne Personalsorgen geht Schachtjor Donezk in das UEFA-Pokalfinale in Istanbul gegen Werder Bremen. Trainer Mircea Lucescu kann im Sükrü Saracoglu-Stadion bis auf den gesperrten tschechischen Mittelfeldakteur Tomas Hübschmann seine Wunschelf aufbieten.
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Auch sein brasilianischer Supertechniker Jadson und der polnische Fußball-Nationalspieler Mariusz Lewandowski sind rechtzeitig fit geworden, erklärte der 63 Jahre alte Rumäne in der türkischen Metropole.
Der ukrainische Vizemeister hofft, im wichtigsten Spiel der 73-jährigen Vereinsgeschichte, eine Heimspiel-Atmosphäre genießen zu dürfen. 10 000 mitgereiste Fans und Lucescus Vergangenheit als gefeierter Meistertrainer der türkischen Spitzenclubs Galatasary und Besiktas sollen es möglich machen. «Ich liebe Istanbul und komme immer wieder gern hierher zurück», sagte Lucescu bei der Abschluss-Pressekonferenz, «die türkischen Zuschauer kennen jede Einzelheit des Fußballs.» Der Trainer-Routinier, der mit Galatasary und Besiktas je einmal den türkischen Titel geholt hat, will mit der Liebeserklärung neutrale türkische Zuschauer auf die Seite seines Clubs bringen.
Über seine geplante Taktik verriet er wenig. Sein Team habe «sehr viel Respekt vor Werder» und wolle kompakt stehen. Die Bremer können sich auf ein 4-4-1-1-System der Osteuropäer einstellen, mit dem Brasilianer Luiz Adriano als einzigem Stürmer und seinem gefährlichen Landsmann Fernandinho knapp dahinter.
dpa
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Heribert Faßbender: Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.
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