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Stimmen zum UEFA-Pokal-Finale Donezk - Bremen

Hamburg - Werder Bremen hat das Finale im UEFA-Cup gegen Schachtjor Donezk mit 1:2 in der Nachspielzeit verloren. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert Stimmen zum Spiel.

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«Wir haben vorher schon gesagt, es gibt entweder große Freude oder Trauer. Die Mannschaft sitzt in der Kabine, es ist schwer, ein paar Worte zu finden. Wir haben es heute einfach nicht geschafft, das müssen wir akzeptieren. Wir müssen uns jetzt auf die Dinge konzentrieren, die vor uns stehen. Wir haben bisher schon eine lange Saison gespielt und einiges in den Knochen. Es tut weh, aber weiter geht's. Wichtig ist es jetzt, wieder zu Kraft zu kommen, die Zeit ist knapp.»

Machtlos

Foto: dpa Bild vergrößern

Auch Werder-Trainer Thomas Schaaf kann mit seinen Rufen das Spiel nicht mehr drehen.

«Man muss auch in so einer Situation als Mannschaft zusammenstehen. So wie wir unsere Siege genießen, wollen wir auch in der Niederlage Größe zeigen. Wir haben heute viele Dinge nicht umsetzen können. Wir waren nicht durchschlagskräftig, wie wir es eigentlich können. Wir müssen die Spieler jetzt wieder aufbauen und in den nächsten Tagen sehr professionell sein.»

«Wir hatten große Hoffnungen, und geglaubt, dass Bremen es schaffen kann. Sie sind aber unter ihren Möglichkeiten geblieben. Sie haben sich zu wenig Chancen herausgespielt. Man muss akzeptieren, dass sie das Spiel nicht gewonnen haben. Es muss mal wieder klappen mit einem europäischen Endspiel der Clubs. Es war ein große Chance und ich bin, ich muss es offen sagen, ein Stück weit traurig.

«Am Anfang waren wir nicht 100 Prozent konzentriert, deshalb war es schwer. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, aber Schachtjor hat ein gutes Team und hat heute besser gespielt als wir. Ich hoffe, dass wir den DFB-Pokal gewinnen, dann war es eine gute Saison.»

«Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben alles gegeben. Bei den Gegentoren haben wir nicht gut ausgesehen. Das ist natürlich ein heftiger Schlag. So oft bekommt man nicht die Chance, einen wichtigen Titel zu gewinnen. Wir müssen jetzt den Blick voll auf Berlin richten. Da haben wir nochmal die Chance, einen Pokal zu holen.»

«Sie haben verdient gewonnen, weil sie variabler und zielstrebiger waren als wir. Wir haben es nicht geschafft, ihren unsicheren Torwart in Verlegenheit zu bringen. Es bringt nichts nachzutrauern, das nächste Finale steht vor der Tür.»

«Die Enttäuschung ist riesig. Aber wir haben ein anderes großes Ziel vor Augen. Es ist wichtig, dass wir das Level jetzt hochhalten.»

dpa

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