Sonntag, 14. November 2004 / 11:26 Uhr
Athen - Otto Rehhagel lässt die Dauer seines Engagements als Trainer von Fußball-Europameister Griechenland offen.
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«Ich weiß nicht, wann ich aufhören werde. Ich lebe für das, was jetzt ist und sorge dafür, dass ich gesund bleibe», sagte Rehhagel in einem Interview mit dem griechischen Radiosender Supersport. Wenn er irgendwann aufhöre, dann wolle er sich «im Guten» von den Griechen trennen. «Ich wünsche, dass sie mich alle zum Flughafen begleiten», sagte «König Otto».
Der hüpfende Otto Rehhagel nach dem Final-Sieg der Griechen bei der Fußball-EM in Portugal
Zu seiner Entscheidung, im Sommer nicht die Nachfolge von Rudi Völler als Coach der deutschen Nationalmannschaft anzutreten, sagte Rehhagel: «Ich konnte die Griechen nicht einfach im Stich lassen.» Er habe sich mit den Griechen bei der EM in Portugal so verbunden gefühlt, dass er dies nicht hätte tun können. Rehhagel gab aber zu: «Wäre der Vorschlag aus Deutschland früher gekommen, würde ich vielleicht anders entschieden haben.» Näher wollte sich der frühere Bundesliga-Trainer dazu nicht äußern.
Ziel Rehhagels bleibt die Qualifikation der Griechen für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Seine Mannschaft habe zwar einen schlechten Start mit einer Niederlage in Albanien und zwei Unentschieden gegen die Türkei in der Ukraine gehabt, aber noch sei nicht alles vorbei. «Wir haben noch neun Spiele und ich denke jetzt nur an das Spiel gegen Kasachstan in Piräus», sagte Rehhagel.
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Olaf Thon: In erster Linie stehe ich voll hinter dem Trainer, in zweiter Linie hat er recht.
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