Donnerstag, 25. Juni 2009 / 13:28 Uhr
Hannover - Der FC Bayern München zählte in der abgelaufenen Champions-League-Saison zu den Großverdienern. Mit 34,566 Millionen Euro, die der deutsche Rekordmeister von der Europäischen Fußball- Union (UEFA) erhielt, liegen die Münchner in der Rangliste der 32 Teams auf Platz zwei.
anzeige
Krösus ist der unterlegene Finalist Manchester United, der nach UEFA-Angaben 37,790 Millionen Euro erhielt. Die Bayern verwiesen im Einnahme-Ranking der UEFA die europäischen Großclubs FC Barcelona (30,968 Millionen) und FC Chelsea (30,511 Millionen) auf die Plätze drei und vier, obwohl sie im Viertelfinale am späteren Champions League-Sieger FC Barcelona gescheitert waren.
Werder Bremen zählte trotz des Vorrunden-Aus' in der Meisterliga zu Europas Top-Verdienern. Die Bremer strichen für ihre sechs Gruppenspiele inklusive des Marktpool-Geldes 22,272 Millionen Euro ein. Für den anschließenden Einzug in das UEFA-Cup-Finale kassierten die Hanseaten zusätzlich rund 7,055 Millionen Euro. Unter dem Strich nahm Werder damit mehr als 29 Millionen Euro ein.
Verantwortlich für den Münchener Geldsegen ist der Rekordbetrag von 21,466 Millionen Euro, den der Club aus dem sogenannten Marktpool kassierte. Dieser für jeden Verein variable Betrag errechnet sich aus den TV-Einnahmen der UEFA aus den einzelnen Ländern. Der deutsche Lizenznehmer Premiere gehört zu den Sendern, die besonders viel Geld zahlen müssen. Zum Vergleich: Aus dem Marktpool erhielt der FC Barcelona nur 8,168 Millionen Euro, die Katalanen wurden aber für ihre sportlichen Erfolge mit insgesamt 22,8 Millionen Euro belohnt.
In den Zahlen der UEFA sind die Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten nicht enthalten. Insgesamt hat der europäische Dachverband nach eigenen Angaben mehr als 581 Millionen Euro an die 32 Clubs der Champions League überwiesen. An die UEFA-Cup-Teilnehmer wurden hingegen lediglich rund 37 Millionen Euro ausgezahlt.
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
Bruno Labbadia: Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.
Kommentar schreiben