Samstag, 4. Juli 2009 / 11:21 Uhr
Hamburg - Am 4. Juli 1954 siegten auf dem Rasen des Wankdorf-Stadions in Bern im WM-Finale nicht die ials unschlagbar geltenden Ungarn, sondern die deutschen Außenseiter mit dem Adler auf der Brust.
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Toni Turek (18. Januar 1919 - 11. Mai 1984): Mit 35 Jahren der älteste Spieler im deutschen Team. Der Keeper von Fortuna Düsseldorf besticht durch seine Ausstrahlung und Sachlichkeit. Von Rundfunk- Reporter Herbert Zimmermann im Finale zum «Fußball-Gott» erkoren.
Nach dem Sieg im Finale stellen sich die deutschen Spieler in Bern zur Weltmeister-Ehrung auf.
Werner Kohlmeyer (19. April 1924 - 26. März 1974): Der Verteidiger vom 1. FC Kaiserslautern ist im Endspiel gleich mehrfach Retter in höchster Not und schlägt Bälle von der Linie. Mit großem Einsatz lässt er Ungarns Stürmer Zoltan Czibor kaum einen Stich.
Josef «Jupp» Posipal: (20. Juni 1927 - 21. Februar 1997): Der gebürtige Rumäne sichert sich erst im Verlauf des Turniers einen Stammplatz in der Elf. Der Abwehrmann vom Hamburger SV ist stark im Kopfball-Spiel und versteht sich gut mit Mittelläufer Liebrich.
Horst Eckel (geb. 8. Februar 1932): Der mit 22 Jahren jüngste Spieler der deutschen Elf wird wegen seiner Schnelligkeit «Windhund» genannt. Der rechte Läufer vom 1. FC Kaiserslautern steht in allen sechs WM-Spielen auf dem Platz. Im Finale schaltet er Hidegkuti aus.
Werner Liebrich (18. Januar 1927 - 20. März 1995): Der Abwehrchef wächst im Finale gegen Ungarn über sich hinaus. Als kämpferisches Vorbild reißt der Abwehrspieler vom 1. FC Kaiserslautern das Team immer wieder mit. Mit seiner Kopfballstärke «Turm in der Schlacht».
Karl Mai (27. Juli 1928 - 15. März 1993): Der linke Läufer von der SpVgg Fürth macht sich im Finale als Bewacher des torgefährlichsten Ungarn Sandor Kocsis einen Namen und lässt dem Stürmer keinen Stich. Mit tadelloser Leistung macht er seinen Fehler vor dem 0:1 wett.
Helmut Rahn (16. August 1929 - 14. August 2003): Der «Boss» erlangt durch das 3:2 im Finale sportliche Unsterblichkeit. Den Flügelstürmer von Rot-Weiss Essen zeichnen Schusskraft und Technik aus. Außerhalb des Platzes für seine Eskapaden bekannt.
Max Morlock (11. Mai 1925 - 10. September 1994): Der unermüdliche Kämpfer vom 1. FC Nürnberg leitet im Finale mit dem Anschlusstor die Wende ein. Mit sechs Treffern bester deutscher Turnier-Torschütze. Versteht sich in der Offensive fast «blind» mit den Walter-Brüdern.
Ottmar Walter (geb. 6. März 1924): Der Mittelstürmer mit dem dunklen Haarschopf steht seinem berühmten Bruder in nichts nach. Der Lauterer überzeugt im Turnierverlauf durch ein großes Laufpensum und Kopfballstärke. Bei vielen deutschen Toren der Vorbereiter.
Fritz Walter (31. Oktober 1920 - 17. Juni 2002): Als Kapitän der verlängerte Arm von «Chef» Sepp Herberger auf dem Rasen. Kopf und Seele des Weltmeister-Teams. Dank seiner Technik und Übersicht ist der Lauterer einer der herausragenden Spieler seiner Zeit.
Hans Schäfer (geb. 19. Oktober 1927): Der Linksaußen vom 1. FC Köln beschäftigt dank seiner Schnelligkeit im Finale gleich mehrere Ungarn. Im Turnier viermal erfolgreich, leitet er mit seiner Flanke das 3:2 ein. Wie Morlock und Rahn noch 1963 in der Bundesliga aktiv.
dpa
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Franz Beckenbauer: Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen.
1. 4qzweqzaz schrieb am 04.07.2009 um 17:32:34:
artzeqz
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