Freitag, 3. Juli 2009 / 19:14 Uhr
Paris/Hamburg - Michel Platini hat erstmals Deutschland als möglichen Ersatz-Ausrichter der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine ins Gespräch gebracht.
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«Wenn wir nicht in der Ukraine spielen, dann müssen wir zwei andere Stadien finden. Wir werden sehen, wer sich präsentieren wird», sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) der französischen Fachzeitung «L'Équipe». Auf die Frage, ob Leipzig-Berlin eine mögliche Alternative sei, antwortete der Franzose: «Das ist eine Option».
Anders als Polen hatte die UEFA bei ihrer Exekutivsitzung im vergangenen September in Bordeaux dem unter Druck geratenen Mit-Ausrichter Ukraine nur unter Auflagen die EM-Gastgeberrolle belassen. Bis zum 30. November muss die Ukraine eine EM-würdige Infrastruktur und Stadien vorweisen. «Anfang Dezember müssen wir eine Entscheidung treffen. Wir haben mit der Zeit gespielt, doch irgendwann werden wir keine Zeit mehr haben. Wir rennen immer mehr auf eine Wand zu», sagte Platini in Anspielung auf die Probleme in der Ukraine weiter.
Der bereits mehrmals als Ersatz-Veranstalter ins Gespräch gebrachte Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich stets zurückhaltend zum Thema einer möglichen Übernahme der EURO-Endrunde geäußert. Stattdessen hatten die Funktionäre des in Frankfurt/Main beheimateten Verbandes für Vertrauen in die gemeinsamen Ausrichterländer Ukraine und Polen geworben.
dpa
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1. Fadir schrieb am 14.09.2010 um 19:38:11:
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