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HSV in Europa League gegen Suduva oder Randers

Hamburg - Fußball-Bundesligist Hamburger SV trifft bei seiner Premiere in der Europa League auf den Sieger der Begegnung FK Suduva aus Litauen gegen Randers FC aus Dänemark. Das ergab die Auslosung der dritten Runde im UEFA-Cup- Nachfolgewettbewerb in Nyon.

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Das Hinspiel findet am 30. Juli statt, das Rückspiel am 6. August in Hamburg. Randers hat das Zweitrunden-Hinspiel in Litauen mit 1:0 gewonnen. «Wir werden uns über beide Mannschaften so schnell wie möglich Informationen einholen», sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. «Klar ist, dass ein Duell gegen eine dänische Mannschaft immer sehr reizvoll ist.»

Wegweisend

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Bruno Labbadia tritt mit dem HSV-Team in der Qualifikation zur Europa League an

Die Dänen, die über die Fair-Play-Wertung in den laufenden Wettbewerb eingezogen sind, spielen als Zusammenschluss von sechs Mannschaften aus der knapp 100 000 Einwohner zählenden Stadt. Bekanntester Vorgänger-Verein ist der dreimalige dänische Pokalsieger SK Freja Randers, auf den die Hanseaten bereits im Europapokal der Pokalsieger trafen: In der Saison 1967/68 siegte der HSV in der ersten Runde mit 2:0 und 5:3. Randers FC hat auf internationalem Parkett wenig zu bieten. In der Saison 2006/07 erreichte der Verein die erste Runde des UEFA-Cups und schied dort gegen Fenerbahce Istanbul aus. Trainer des FC ist John Jensen, der zwischen 1988 und 1990 insgesamt 47 Spiele für den HSV absolvierte.

Suduva Marijampole ist ein unbeschriebenes Blatt. Der Verein führt als litauischer Pokalsieger nach 14 Spieltagen auch die Tabelle an. Schon 2006 war der Pokal nach Marijampole gegangen. «Egal, gegen wen. In dieser Runde ist das Weiterkommen für uns Pflicht», sagte HSV- Kapitän David Jarolim.

In der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League treten insgesamt 70 Mannschaften an. Die 35 Sieger erreichen die vierte Play-Off-Runde, in der auch DFB-Pokal-Sieger Werder Bremen und der Bundesliga-Vierte Hertha BSC Berlin ins Geschehen eingreifen. Insgesamt 76 Mannschaften kämpfen dann um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League, darunter auch prominente Clubs wie Zenit St. Petersburg, Ajax Amsterdam, Villareal oder Everton. Die Auslosung steigt am 7. August, gespielt wird am 20. und 27. August.

Komplettiert werden die 38 Play-Off-Runden-Sieger schließlich mit den zehn Verlierern aus der letzten Qualifikationsrunde zur Champions League, so dass 48 Mannschaften in die Gruppenphase der Europa League einziehen. Die zwölf Gruppen mit je vier Mannschaften werden am 28. August ausgelost, erster von sechs Spieltagen ist der 17. September, das Endspiel steigt am 12. Mai in Hamburg. Ohne deutsche Beteiligung wurde auch die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League ausgelost. Der VfB Stuttgart greift erst in Runde vier ein.

dpa

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