Mittwoch, 19. August 2009 / 16:51 Uhr
Bremen - Der zurückgekehrte Starstürmer soll Werder Bremen gegen den kasachischen Nobody in die Europa League schießen.
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55 Stunden nach seiner offiziellen Vorstellung darf der von Werder Bremen heimgeholte Claudio Pizarro bereits im Hinspiel gegen Außenseiter FK Aktobe auflaufen, obwohl die Meldefrist schon abgelaufen war. Nicht mehr im Werder-Kader ist Boubacar Sanogo, der sich einen Tag nach Pizarros Verpflichtung zum französischen Club AS St. Etienne verabschiedete. Möglich scheint hingegen der Einsatz von Verteidiger Naldo, der nach längerer Pause erstmals wieder trainierte.
Pizarro, im Vorjahr mit 29 Toren in drei Wettbewerben der erfolgreichste Bremer Spieler, dämpfte die Erwartungen. «Ich bin noch nicht bei 100 Prozent», sagte der Peruaner, der in der Vorbereitung bei Chelsea keinen Einsatz über 90 Minuten hatte. Gleichwohl zeigte sich der 30 Jahre alte Angreifer gewohnt optimistisch: «Ich bin körperlich gut vorbereitet, das werden alle am Donnerstag sehen.»
Pizarro kann auflaufen, obwohl Werder bereits vor mehr als einer Woche eine Spielerliste für die letzte Qualifikations-Runde des neuen Wettbewerbs abgeben musste - denn ein Spieler pro Club darf nachgemeldet werden. Auf der Liste steht auch der Name Sanogo, doch der wird nun zu AS St. Etienne wechseln. Die Vereine seien sich einig, berichtete Werders Mediendirektor Tino Polster. Sanogo befinde sich auf dem Weg nach Frankreich, um die sportärztliche Untersuchung zu absolvieren und den Vertrag zu unterschreiben. So wird neben Pizarro wohl Hugo Almeida stürmen.
In der Abwehr könnte Naldo wieder auflaufen. Nach einer Sehnenzerrung im Oberschenkel begann der Brasilianer wieder mit dem Training. Als Ersatz stände erneut Petri Pasanen bereit. Egal aber mit welcher Aufstellung, Werder gilt als haushoher Favorit gegen den kasachischen Meister, der international ein unbeschriebenes Blatt ist. «Wir müssen im Hinspiel den Grundstein legen», forderte Allofs mit Blick auf die zweite Partie in einer Woche im rund 4000 Kilometer entfernten Aktobe. Und auch Trainer Thomas Schaaf, der den Gegner per Videoanalyse beobachtet hat, sagte unmissverständlich: «Unsere Ansprüche sind klar: Diese Aufgabe müssen wir meistern.»
Werder Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Pasanen, Boenisch - Frings, Borowski - Marin, Özil - Almeida, Pizarro
FK Aktobe: Sidelnikow - Tschitschulin, Smakow, Logwinenko, Kenschissarijew - Mitrofanow, Chairullin, Golowskoi, Lawrik - Strukow, Awertschenko
Schiedsrichter: Asumaa (Finnland)
dpa
1 Kommentar | Kommentare verstecken
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Heribert Faßbender: Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.
1. werder 4 ever schrieb am 19.08.2009 um 14:45:16:
Doppelpack pizzaro doppelpack Özil und werder gewinnt zu hause mit 4-0 und spielt EL
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