Freitag, 21. August 2009 / 15:09 Uhr
Bukarest - Dinamo Bukarest drohen nach einem Spielabbruch wegen randalierender Fans Geldstrafen und eine Stadionsperre durch die Europäische Fußball-Union (UEFA).
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Der österreichische Schiedsrichter Thomas Einwaller hatte das Playoff-Hinspiel zur Europa League von Bukarest gegen Slovan Liberec in der 88. Minute abgebrochen. Anhänger hatten einen Begrenzungszaun im Bukarester Dinamo-Stadion durchbrochen und waren beim Stand von 0:2 auf die Laufbahn gerannt.
Am 25. August beschäftigt sich die Disziplinarkommission der UEFA mit dem Fall. Die UEFA entscheidet über das Ausmaß der Strafe. Nach Angaben des rumänischen Fußball-Verbandes droht im Höchstfall ein Ausschluss aus den europäischen Wettbewerben für ein paar Jahre. In diesem Fall drohe Dinamo der finanzielle Ruin, erklärte der Verband. Entscheidend für das Strafmaß sei aber, dass bei den Ausschreitungen niemand verletzt wurde.
Das zweite Gegentor in der 84. Minute hatte die enttäuschten Dinamo-Anhänger in Rage versetzt. «Die waren sauer auf ihre Mannschaft und hatten sich nach dem 0:2 nicht mehr im Griff», sagte der Schiedsrichter Einwaller der österreichischen Agentur APA. «Wir haben den Abbruch, über den es überhaupt keine Diskussion gegeben hat, sehr schnell über die Bühne gebracht. Als wir im Tunnel waren, sind die Zuschauer dann wieder auf die Tribüne zurückgekehrt. Es hat sich alles gleich wieder beruhigt.»
dpa
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