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Verhaltener Jubel beim HSV über Auslosung

Hamburg - Verhaltener Jubel beim Hamburger SV: Der Fußball-Bundesligist trifft in der Gruppenphase der Europa League auf Celtic Glasgow, Hapoel Tel Aviv und Rapid Wien.

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«Es hätte leichter werden können, aber auch schwerer. Das sind Top-Gegner und interessante Reisen», sagte HSV-Coach Bruno Labbadia nach der Auslosung. «Es ist unser absolutes Ziel weiterzukommen.» Die drei Heim- und drei Auswärtspartien werden vom 17. September bis 17. Dezember ausgespielt. Das Endspiel findet am 12. Mai 2010 in Hamburg statt. «Das wird ein Riesenereignis, ganz Europa ist in Hamburg willkommen», sagte Uwe Seeler, der bei der Auslosung in Monte Carlo als «Glücksfee» fungierte. «Es wäre natürlich toll, wenn der HSV im Endspiel steht», ergänzte das HSV-Idol.

Abgefangen

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Mouritala Ola Ogunbiyi vom EA Guingamp hat gegen die Spieler vom HSV keine Chance.

Höhepunkte der Gruppenphase werden die Partien gegen Schottlands Vizemeister mit dem deutschen Nationalverteidiger Andreas Hinkel sein, der in der Qualifikation zur Champions League am englischen Spitzenclub FC Arsenal scheiterte und die vierte Teilnahme an Europas Königsklasse in Serie verpasste. «Auf die Begegnungen gegen Celtic können wir uns freuen. Wer Favorit in der Gruppe ist, werden wir dann sehen», betonte Labbadia. 1996 hatte der HSV den Europapokalsieger der Landesmeister von 1966/1967 in der ersten Runde des UEFA-Cups klar ausgeschaltet. Nach zwei Spieltagen und zwei Siegen ist Celtic nationaler Tabellenführer.

Tel Aviv schaltete den FC Teplice in den Playoffs der Europa League aus. Aktuell spielen beim zwölfmaligen Meister und Pokalsieger 16 Israelis und 4 Ausländer - in Israel dürfen maximal fünf ausländische Spieler unter Vertrag genommen werden. «Von israelischen Mannschaften weiß man, dass sie Fußball spielen können», sagte Labbadia.

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Rapid Wien - Tabellenfünfter in der Liga - hat Aston Villa aus den Playoffs geworfen. Bei dem 32-maligen österreichischen Meister stehen allerdings keine namhaften Profis unter Vertrag. «Wer Aston Villa ausschaltet, muss eine starke Mannschaft haben», meinte Labbadia, der seinen Blick aber sofort nach der Auslosung auf die Heimpartie in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln richtete. «Köln hat eine ordentliche Mannschaft, sie sind sehr diszipliniert, aber wir wollen vor der Länderspielpause noch einen Sieg», sagte Labbadia, der wieder auf Keeper Frank Rost (Fersenverletzung) bauen kann.

Im Angriff hat der Coach die Qual der Wahl, nachdem sich der 10-Millionen-Euro-Transfer Marcus Berg mit seinem dritten Tor im vierten Spiel gegen EA Guingamp nachhaltig empfehlen konnte. Auch der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann zeigte sich zufrieden mit der Einkaufspolitik des Clubs und schloss weitere Transfers bis zum Ende der Wechselfrist am Montag aus: «Wir werden mit Sicherheit nicht mehr nachziehen, unsere Personalplanungen sind abgeschlossen. Auch eine Verpflichtung von Rafael van der Vaart ist ausgeschlossen.» Der Club gab insgesamt fast 24 Millionen Euro aus.

dpa

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