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Eriksson dementiert Angebot aus Nordkorea

London - Der frühere englische Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach er als Nationalcoach von Nordkorea für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika im Gespräch sei.

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«Ich habe nie irgendein Angebot gehabt und habe nicht die Absicht, Manager oder sonst irgendetwas in Nordkorea zu werden», sagte der 61 Jahre alte Schwede, als er das Trainingsgelände des englischen Viertligisten Notts County verließ. Die Zeitung «The Guardian» hatte berichtet, Eriksson werde noch diese Woche nach Asien reisen, um mit Vertretern des nordkoreanischen Fußball-Verbandes abschließende Gespräche zu führen.

Nebenjob

Foto: dpa Bild vergrößern

Sven-Göran Eriksson könnte als Trainer Nordkoreas an der WM in Südafrika teilnehmen.

Zuvor hatte bereits Notts County, wo Eriksson als Fußball-Direktor arbeitet, diese Meldung zurückgewiesen. «Wir haben keine Anfrage vom nordkoreanischen Fußballverband erhalten, noch hat es irgendwelche Gespräche gegeben. Sven konzentriert sich ausschließlich auf die Suche eines neues Trainers für unseren Verein», hieß es in einer Stellungnahme von Geschäftsführer Peter Trembling auf der Club- Webseite. Notts County hatte sich vergangene Woche von Trainer Ian McParland getrennt.

Eriksson trainierte England zwischen 2001 und 2006 mit mäßigem Erfolg. Im April endete sein turbulentes, zehnmonatiges Engagement als Nationaltrainer Mexikos mit dem Rauswurf. Notts County gehört seit dem Sommer einer Investorengruppe aus dem Mittleren Osten, die mit dem traditionsreichen Club einen Durchmarsch in die Premier League planen. Trembling bestätigte, dass er selbst in diesen Tagen nach Asien reise. Dabei gehe es aber ausschließlich um Projekte für das 2012 anstehende 150-jährige Clubjubiläum von Notts County.

dpa

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