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DFB-Frauen ohne Minnert und Rottenberg gegen Japan

Karlsruhe - Vor dem letzten Länderspiel des Jahres gegen Japan muss die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft weitere Ausfälle von Leistungsträgerinnen verkraften.

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Stammtorhüterin Silke Rottenberg (1. FFC Frankfurt) und Abwehrspielerin Sandra Minnert (Bad Neuenahr) sagten ihre Teilnahme an dem Freundschaftsspiel gegen die Japanerinnen am 23. November in Karlsruhe ab. Rottenberg, die zuletzt beim 5:1 in Aalen gegen England schon fehlte, leidet unter einer Entzündung des linken Beckenmuskels. Minnerts Einsatz ist wegen einer Schambein-Verletzung unmöglich.

Verletzt

Sandra Minnert (l) - hier im März - kann gegen Japan nicht mitwirken.

Für die beiden Weltmeisterinnen berief Bundestrainerin Silvia Neid die Frankfurter Ersatztorhüterin Ursula Holl sowie Jennifer Zietz nachträglich in den Kader. Bereits zuvor war für die Wolfsburger Stürmerin Martina Müller (Steißverletzung) die Potsdamerin Conny Pohlers nachnominiert worden. «Ich bin froh, dass die Drei so schnell mit ihrem Arbeitgeber klar gekommen sind und zur Verfügung stehen», sagte Neid.

Erstmals nach ihrem im August erlittenen Innenbandriss im Knie ist Angreiferin Anja Mittag (Potsdam) wieder dabei. Die Duisburgerin Sonja Fuss erhält in der Abwehr eine neue Bewährungschance. «Sonja ist spritzig und wendig. Das ist gegen die kleinen, schnellen Japanerinnen ganz wichtig», sagte die Bundestrainerin, die freiwillig auf Steffi Jones (Trainingsrückstand) verzichtet.

Trotz der Ausfälle will der Europameister ein «tolles Jahr» mit der erfolgreichen WM-Qualifikation gegen die «quirligen Japanerinnen» positiv abschließen. Schließlich hat die DFB-Elf von zwölf Länderspielen 2006 nur die Partie gegen China (0:1) im März verloren. Dem stehen elf Siege gegenüber. Die Zielrichtung gilt nun bereits der Weltmeisterschaft im kommenden September in China. «Ab jetzt beginnt die WM-Vorbereitung», sagte Neid.

Kerstin Stegemann fiebert im Wildparkstadion ihrem 150. Länderspiel entgegen. «Ich habe mich schon über mein 100. Spiel gefreut. Jetzt sind es 150 und ich bin immer noch mit Spaß dabei», meinte die Abwehrspielerin des FFC Heike Rheine. Und Spielführerin Birgit Prinz wird sich endgültig einen Platz in den DFB-Annalen sichern. Mit ihrem 155. Spiel wird sie Rekordnationalspielerin.

dpa

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