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Spaziergang wurde zum Drama: Real siegt im Derby

Madrid - Was wie ein Spaziergang begann, endete als Drama: Real Madrid musste im Lokalderby bei Atlético nach einem sicheren 3:0-Vorsprung noch um den Erfolg bangen und konnte in einer hektischen Schlussphase nur mit Mühe einen 3:2-Sieg über die Zeit retten.

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Der Titelrivale FC Barcelona schoss ein ungefährdetes 4:2 gegen die Überraschungself RCD Mallorca heraus und verteidigte mit 26 Punkten die Tabellenführung in Spaniens Fußball-Liga vor Real (25).

Jubel

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Die Spieler vom FC Barcelona jubeln über den Sieg gegen RCD Mallorca.

Der Brasilianer Kaká brachte die «Königlichen» in der 4. Minute mit einem Fernschuss in Führung. Nach den Treffern von Marcelo (24.) und Gonzalo Higuaín (63.) schien das Derby entschieden zu sein. Ein Platzverweis des Real-Verteidigers Sergio Ramos brachte jedoch eine Wende. Diego Forlán und Sergio «Kun» Agüero verkürzten für Atlético auf 2:3. In der Schlussminute kam Agüero frei vor dem Tor von Iker Casillas zum Schuss. Der Real-Torwart konnte den Ball jedoch mit einer Blitzreaktion abwehren.

«Wieder einmal rettete der Heilige Iker für Real die Punkte», schrieb das Sportblatt «Marca». Reals Trainer Manuel Pellegrini meinte: «Wir können uns noch steigern. Aber wir haben mehr Punkte auf dem Konto als ich erwartet hatte.» Der Chilene wurde von einem Steinchen, das ein Zuschauer von den Rängen geworfen hatte, im Gesicht getroffen und leicht verletzt.

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Atlético, das seit zehn Jahren im heimischen Calderón-Stadion nicht mehr gegen den großen Nachbarn gewinnen konnte, hatte sich für das Derby viel vorgenommen. Die Partie sollte für die Rot-Weißen, die in der Champions League bereits ausgeschieden sind und in der Primera División auf einem Abstiegsplatz rangieren, nach einem miserablen Saisonbeginn die Wende einleiten. Fehler in der Abwehr machten das Vorhaben aber rasch zunichte.

Reals Stürmer Cristiano Ronaldo soll trotz einer Knöchelblessur in das Aufgebot der portugiesischen Nationalelf für die WM-Relegation berufen werden. Nationalcoach Carlos Queiroz kündigte an: «Ich werde Ronaldo nominieren und hoffe darauf, dass er uns helfen kann, und wenn es nur für ein paar Minuten sein wird.» Portugal spielt am 14. und 18. November gegen Bosnien-Herzegowina um das Ticket zur WM 2010 in Südafrika. Die «Königlichen» bestehen darauf, dass der teuerste Fußballer der Welt unter keinen Umständen eingesetzt werden kann. Sie gehen davon aus, dass die portugiesischen Ärzte den Stürmer untersuchen und sofort nach Madrid zurückschicken werden.

dpa

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