Dienstag, 28. November 2006 / 23:08 Uhr
Paris - Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy hat ein hartes Vorgehen gegen gewaltbereite Fußballfans sowie eine Ausweitung von Stadionverboten gegen Anhänger des FC Paris St. Germain angekündigt.
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Mitglieder von Fanclubs des Hauptstadtvereins, die kein Bekenntnis gegen Rassismus und Gewalt ablegen, sollen demnach vom kommenden Wochenende an keinen Zutritt zu den Stadien mehr erhalten, hieß es. «Wir wollen, dass der Fußball ein Familienereignis bleibt», sagte Sarkozy.
Die Polizei kündigte unterdessen an, dass ein Block im Stadion «Parc des Princes» für unbestimmte Dauer geschlossen bleiben soll. Im so genannten «Red Boulogne»-Abschnitt hatten sich die gewaltbereiten Fans versammelt. Erstmals tritt diese Maßnahme beim Heimspiel am Sonntag gegen den FC Toulouse in Kraft.
Am vergangenen Donnerstag hatte ein Polizist bei Ausschreitungen im Anschluss an das UEFA-Cupspiel von Paris St. Germain gegen Hapoel Tel Aviv einen gewaltbereiten Fan erschossen und einen weiteren verletzt. Die Opfer gehörten zu einer Fangruppe die den Polizisten sowie einen Anhänger der Gastmannschaft bedroht und beleidigt hatten.
dpa
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