Donnerstag, 30. November 2006 / 10:40 Uhr
Zürich/Madrid - Der spanische Fußball-Erstligist FC Sevilla hat seinen 4:0-Sieg im UEFA-Pokal bei Grasshoppers Zürich seinem früheren Trainer Max Merkel gewidmet. «Merkel hat viel für Sevilla getan», sagte der Coach des Cup-Verteidigers, Juande Ramos, nach der Partie.
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«Er wird sich jetzt sicher da oben im Himmel mit uns über unseren Erfolg freuen.» Merkel war am 28. November im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Österreicher hatte den FC Sevilla in der Saison 1969/70 auf den dritten Rang der Primera División und damit in den Messe-Pokal, den Vorläufer des UEFA-Cups, geführt.
Der FC Sevilla qualifizierte sich mit dem Erfolg in Zürich vorzeitig für die nächste Runde und kämpft im letzten Gruppenspiel daheim gegen AZ Alkmaar um den ersten Platz in der Gruppe C. Die Tore zum ungefährdeten 4:0-Erfolg erzielten Daniel Alves (12./53. Minute), Chevantón (62.) und Kepa (84).
Herausragender Akteur war der brasilianische Abwehrspieler Alves, der von vielen Clubs umworben wird und als zweifacher Torschütze erneut auf sich aufmerksam machte. «Alves ist ohne Zweifel der beste Rechtsverteidiger der Welt», stellte das Sportblatt «As» fest. Der Ex-Stuttgarter Andreas Hinkel wurde bei Sevilla zur Halbzeit eingewechselt und zeigte eine ansprechende Partie.
dpa
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