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VfB angriffslustig: «Brauchen Minimum zwei Tore»

Stuttgart - Aggressivität, Mut, Cleverness und ein ausgeprägter Tordrang sind für Christian Gross der Schlüssel zum Einzug ins Achtelfinale der Champions League.

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«Wir brauchen Minimum zwei Tore», forderte der neue Trainer des VfB Stuttgart vor seiner ersten Bewährungsprobe von seinen Schützlingen gegen FC Unirea Urziceni. «Wir wollen unbedingt gewinnen.» Nur im Fall eines Sieges in diesem «Endspiel» können die Schwaben die Rumänen, die zwei Punkte mehr aufweisen, noch vom zweiten Platz in der Gruppe G verdrängen. Allerdings hat der seit Wochen schwächelnde Fußball-Bundesligist noch keine Heimpartie in der Königsklasse gewonnen. «Das wollen wir nachholen», kündigte er an.

Neustart

Foto: dpa Bild vergrößern

Christian Gross fordert einen Sieg gegen Unirea Urziceni.

Der Einzug in die nächste Runde der Königsklasse garantiert dem bereits für die Europa League qualifizierten VfB Mehreinnahmen von mindestens fünf Millionen Euro. Bislang sind schon 18,2 Millionen in die Kasse geflossen. Aber fast noch wichtiger als der finanzielle Aspekt ist nach den turbulenten Wochen, die im Absturz auf die Abstiegsplätze und in der Trennung vom zuletzt glücklosen Teamchef Markus Babbel gipfelten, die sportliche Wende.

Der selbst eine bedingungslose Erfolgsmentalität ausstrahlende Gross will zwar unbedingt den Sieg gegen Urziceni, stellte aber klar, dass der Klassenverbleib absolute Priorität genießt. «Es wäre wahnsinnig toll, wenn wir gewinnen würden», sagte der 55 Jahre alte Schweizer. «Das würde uns zugleich enormen Schwung für die Bundesliga geben.» Zudem wäre der Sprung ins Achtelfinale für den sichtlich angeschlagenen Sportdirektor Horst Heldt das schönste Geschenk zu seinem 40. Geburtstag am Spieltag.

Allerdings haben die seit acht Bundesligapartien sieglosen Stuttgarter gegen den zuletzt auswärts sechsmal unbezwungenen Tabellenzweiten der rumänischen Liga nur dann eine Chance, wenn sie ihre Verunsicherung ablegen können. Gelingt es dem eidgenössischen Erfolgscoach, den VfB-Profis Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu vermitteln, könnte dem 2:0 von Glasgow vor zwei Wochen als Krönung der Sprung in den Kreis der besten 16 europäischen Teams folgen. «Solche Spiele sind reizvoll, aber auch gefährlich», warnte Gross indes. «Es geht um sehr viel.»

Mit «Überzeugung, Willenskraft, mentaler Stärke und viel Spielfreude» will Gross die kampfstarken Rumänen in die Knie zwingen. Er habe zwar nur wenig Zeit zur Vorbereitung gehabt, aber «ich spüre, die Mannschaft ist sehr konzentriert und fokussiert». Jedem sei klar, dass dieses Spiel «finalen Charakter habe».    Vor dem Schlüsselspiel muss Gross um den Einsatz einiger angeschlagener Stammkräfte bangen. Cacau (Adduktoren) und Arthur Boka (Schulter) könnten rechtzeitig fit werden. Die Chancen für den immer stärker in die Chefrolle hineinwachsenden Zdravko Kuzmanovic (Muskelfaserriss) und Sami Khedira, der schon wieder mit der Mannschaft trainierte, bezifferte der Coach «auf 50 Prozent». In Thomas Hitzlsperger (Muskelfaserriss) fällt ein weiterer «Sechser» definitiv aus.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Lehmann - Osorio, Tasci, Delpierre, Magnin - Träsch, Elson (Kuzmanovic) - Rudy, Hleb - Pogrebnjak, Cacau FC

Unirea Urziceni: Arlauskis - Galamaz, Mehmedovic, Bruno Fernandes - Bordeanu, Apostol, Ricardo Vilana, Brandan - Frunzi, Bilasco, Varga

dpa

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3 Kommentare | Kommentare verstecken

1. Tolga Aksüt schrieb am 08.12.2009 um 15:09:59:

ich bin selber seit jahren stuttgart fan aber das babel wegen so einer talfahrt diretka ls trainer entlasen wird finde ich einfach nur beschissen er ist gerade mal seit 1 jahr trainer und wegen so etwas wird er rausgeworfen .Wie sah es den letzte saison aus als Babel 8 von 9 Spielen gewonnen hatte damals wurde r gefeiert wie ein volksheld und ich finde es nur beschäment ein solch talentierten Trainer raus zu werfen die rechnung die der vfb stuttgart versucht durch zu führen wir mit dem trainer nicht aufgehen .Stuttgart wird den klassenerhalt sowieso packen wenn man sich den kader des VFB Stuttgarts mal anguckt der ist schon gut gefüllt hoffentlich packen sie es auch in der champions Leauge am mittwoch .Aber wie auch schon aus dem text entnommen :ES IDT EINFACH NUR BLÖD VON STUTTGART GEWESEN EINEN SO TALENTIERTEN UND ZIELSTREBIGEN TRAINER RAUS ZU WERFEN ABER AM ENDE DER SAISON WERDEN SIE SEHEN WAS SIE HABEN MIT BABEL HÄTTEN SIE WAHRSCHEINLICH MINDESTENS DEN 10 RANG ERREICHT DA BIN ICH MIR NICHT SICHER OB ES MIT DEM NEUEN TRAINER GROSS AUCH DIE ANFORDERUNGEN DES KLUBES ERFÜLLEN KANN ODER AUCH NOCH VOR ENDE DER SAISON RAUS GESCHMISSEN WIRD TROTZDEM WÜNSCHE ICH DEM NEUEN TRAINER VIEL GLÜCK UND ICH OFFE DAS SICH BEI DEM VFB STUTTGART LLES ZUM GUTEN WENDET

2. ich glaube nicht tim schrieb am 08.12.2009 um 17:23:58:

Erfolgstrainer kann jeder... Babbel konnte einfach nich durchgreifen, als es mal nicht lief. Da fehlt eindeutig die Erfahrung, die andere Trainer, mit Trainerschein, aufweisen. Der VfB kann es sich nicht leisten am Mittwoch die das Achtelfinale zu verpassen, wenn sie in der nächsten Saison nicht einmal damit rechnen können international dabei zu sein. Daher gilt der Grundsatz "neue Besen kehren gut". Was ich von dem neuen wortwörtlichen Besen halten soll, weiß ich trotzdem nicht. Aber wenn sie das am Mittwoch packen, bin ich überzeugt, dass sie den Schwung mit in die Bundesliga nehmen können.

3. Tolga schrieb am 09.12.2009 um 20:47:22:

ob trainerschein oder keinen ein mann wird an der stärke und an seinem willen gemessen ob es wegen dem trainerschein gescheitert ist ist ne andere frage aber man kann nicht hinter dem trainer herziehen wenn man genau weiß was er letzte saison geleistet hat den trainerschein machte er gerade okey es war seine erste station als trainer aber wegen so etwas raus geschmissen zu werden ist einfach nur besschissen es ist für einen so jungen trainer einfach nur frustierent vbf hätte es besser mit MArkus Babbel so einfach ist das MArkus Babbel istd er beste gewesen und wird auch immer der beste bleiben

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