Donnerstag, 4. Februar 2010 / 15:26 Uhr
Wolfsburg - Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern München empfindet Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner das 5:1 aus der Vorsaison als Bürde.
anzeige
«Wenn ein so großer Verein gedemütigt wird, vergisst er das nicht», sagte der Fußball-Lehrer in Wolfsburg. Er forderte, das Ergebnis aus den Köpfen zu streichen. «Die meisten haben nur das 5:1 in Erinnerung. Wenn ich mich richtig erinnere, stand es aber lange Zeit 1:1.»
Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner will die Mannschaft gegen den FC Bayern defensiver einstellen.
Der Kantersieg über die Bayern vor zehn Monaten gilt als Meilenstein auf dem Weg zur überraschenden Meisterschaft der «Wölfe» im Vorjahr. VfL-Stürmer Grafite erzielte dabei einen sensationellen Hacken-Treffer, das zum «Tor des Jahres 2009» gekürt wurde. «Wenn man in 20 Jahren über den Titel des VfL spricht, wird man sich fragen: Welches war vielleicht das wichtigste Spiel in der Saison? Es war das gegen die Bayern. Und ich denke, dass mein Tor da gezeigt wird», sagte Grafite der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung».
Vor allem wegen der 1:5-Schlappe erwartet Köstner einen besonders motivierten Rekordmeister. Wie beim 1:1 beim HSV will er seine Elf deshalb defensiver einstellen als unter Vorgänger Armin Veh. Personelle Veränderungen werden nicht erwartet. André Lenz vertritt im Tor weiter Diego Benaglio (Knieoperation), Neuzugang Réver muss wegen eines Handbruchs weiter pausieren. Köstner hofft bei seinem Heimdebüt als VfL-Coach vor allem auf die Fan-Unterstützung in der mit 30 000 Zuschauern ausverkauften Volkswagen-Arena. Eine Spezial-Taktik, um den bei den Gästen zuletzt überragenden Arjen Robben zu stoppen, wird es nicht geben: «Da müssen wir kompakt dagegenhalten. Es geht auch nicht nur um Robben. Möglicherweise spielt auch Ribéry. Auf solche Spieler muss man sich einstellen.»
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
Thomas Wark: Axel Kruse, er hat in Rostock mehrere Pferdchen laufen.
Kommentar schreiben