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Champions League: Porto und Arsenal unter Druck

Lissabon - Der FC Porto und der FC Arsenal stehen am 17. Februar in ihrem ersten Achtelfinal-Duell der Champions League unter Erfolgsdruck.

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Da sowohl die «Drachen» aus Portugal als auch die «Kanoniere» von der Insel in ihren Ligen kaum noch Titelchancen haben, wollen sie die Saison mit einem Triumph in der Fußball-Königsklasse retten. «Der Druck ist immens. Die Fans fordern wichtige Titel», betonte Portos Coach Jesualdo Ferreira und brachte damit die brisante Ausgangslage für den einstigen portugiesischen Abonnements-Meister auf den Punkt.

Trainer

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Der Trainer vom FC Porto Ferreira gestikuliert beim Spiel gegen Uniao Leiria.

Mit einem Sturmlauf will der Champions-League-Sieger von 2004 schon im heimischen Estadio do Dragao alles klar machen. Ein Hinspielsieg zu Hause war für Porto in der europäischen Meisterliga bisher schon zwölfmal die Garantie für das Weiterkommen. Andererseits konnten die Portugiesen bei 14 Gastspielen auf der Insel noch nie gewinnen. Neben Radamel Falcao, der in dieser Saison bereits 20 Mal traf, soll gegen Arsenal Hulk die nötigen Tore schiessen. Der Brasilianer kehrt nach knapp zwei Monaten ins Team zurück, nachdem er in der Liga wegen einer Schlägerei mit Stadionwächtern auf unbestimmte Zeit gesperrt wurde.

Arsenal-Coach Wenger hofft unterdessen, dass sein Faible für das schöne Spiel endlich mit einem großen Titel belohnt wird. Der Franzose kann auch wieder Torjäger Eduardo einsetzen. Dafür fehlen die verletzten Leistungsträger Robin van Persie, Andrej Arschawin und Alex Song. Die Gäste-Hoffnungen ruhen deshalb auf dem seit Monaten in prächtiger Form spielenden spanischen EM-Champion Cesc Fabregas.

In der vergangenen Saison gewann Porto in der Gruppenphase gegen Arsenal daheim 2:0, unterlag bei den Engländern aber mit 0:4. Noch etwas spricht für Arsenal: Die Portugiesen zogen in der K.o.-Runde der Champions League gegen Teams von der Insel zuletzt immer den Kürzeren. 2006/2007 schied man gegen den FC Chelsea, im vorigen Jahr gegen Manchester United aus.

dpa

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