Donnerstag, 18. Februar 2010 / 16:58 Uhr
London - Der finanziell angeschlagene Premier-League-Verein FC Portsmouth hat die englische Fußball-Spitzenliga um eine Sondererlaubnis für Spielerverkäufe außerhalb des Transferzeitraums gebeten. Das bestätigte der Verein.
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Zu den infrage kommenden Kickern gehört nach einem Bericht des Senders «Sky Sports» neben dem Algerier Nadir Belhadj und dem Nordiren Marc Wilson auch der frühere Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng. Ein solcher Notverkauf bedürfte wohl nicht nur der Zustimmung der Premier League, sondern auch des Fußball-Weltverbands FIFA.
Der derzeitige Tabellenletzte Portsmouth ist hoch verschuldet und wechselte zuletzt in immer schnellerer Folge die Besitzer. In der vorigen Woche musste sich der Club vor Gericht einem Antrag auf Zwangsverwaltung stellen. «Pompey» schuldet allein dem britischen Fiskus 11,5 Millionen Pfund (13,2 Millionen Euro).
Die britische Steuerbehörde klagt deshalb darauf, den Club für insolvent zu erklären. Spieler-Notverkäufe scheinen neben einer überraschenden Rettung von außen der einzige Weg für Portsmouth, um dies vor dem nächsten Gerichtstermin am 1. März noch abzuwenden.
dpa
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