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«Rote Teufel» stoßen Bundesliga-Tor weit auf

Kaiserslautern ­ Die «Roten Teufel» schweben auf Wolke sieben. Durch das klare 3:0 gegen den FC St. Pauli hat der 1. FC Kaiserslautern das Tor zur Fußball-Bundesliga weit aufgestoßen - durchmarschiert sind die Pfälzer laut Marco Kurz aber noch lange nicht.

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Auch nach dem Zweitliga-Gipfeltreffen war der Aufstieg für den FCK-Coach noch kein Thema: «Erst, wenn die letzten drei Spiele anstehen, werden wir eine erste Bilanz ziehen.» Anerkennung erntete der Trainer, der mit seinen Mannen in der Zweitligatabelle nun 50 Zähler und damit vier Punkte Vorsprung auf St. Pauli aufweist, aus der Chefetage. «Es ist schon sensationell, wie unser Trainer Marco Kurz das alles mit der Mannschaft umsetzt», sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz. «Er hat alles richtig gemacht.» Der Coach selbst gab das Lob an seine Elf weiter: «Ich denke, dass sich die ganze Mannschaft ein Sonderlob verdient hat.»

Treffer

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Die Spieler von Kaiserslautern jubeln nach dem Tor zum 1:0.

Die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus ist nicht nur sportlich wichtig für die Pfälzer. Vor zwei Jahren stand der FCK finanziell am Abgrund und noch immer plagen den Club Steuerlasten in Millionenhöhe. Die Saison-Rekordkulisse von 43 687 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion war am Montagabend jedenfalls bereits erstligatauglich. Der nächste Kracher folgt für die Lauterer bereits am Sonntag im brisanten «Kurpfalz-Derby» beim Karlsruher SC.

«Auf dieser Leistung können wir aufbauen. So kann man sich Selbstvertrauen holen», meinte FCK-Kapitän Martin Amedick. Als Chef der besten Abwehr der Liga, die zum zwölften Mal ohne Gegentor blieb, hat er maßgeblichen Anteil am Pfälzer Höhenflug.

Matchwinner gegen Pauli aber war Junioren-Nationalspieler Sidney Sam: Die Leihgabe vom Hamburger SV erzielte nicht nur die Führung (20. Minute), sondern spielte auch einmal mehr die gegnerische Abwehr schwindlig. «Es hat alles gepasst», meinte der 22-Jährige. «Das war heute klasse. Wenn wir weiter so spielen, hält uns keiner auf.» Winter-Neuzugang Markus Steinhöfer (72.) und Srdjan Lakic (90.) sorgten für den am Ende auch in der Höhe verdienten Sieg.

Die Gäste haben die Niederlage derweil abgehakt. «Das wirft uns nicht um. Kaiserslautern war heute halt das bessere Team. Die beste Abwehr hat den besten Angriff der Liga in Schach gehalten», sagte St. Paulis Sportchef Helmut Schulte. Der Hamburger Keeper Matthias Hain, der beim 0:1 den Schuss von Sam durch die Beine rutschen ließ, schlug in die gleiche Kerbe. «Ok. Wir haben verloren. Na und? Wir haben es selbst in der Hand und wollen die Revanche bei unseren Heimspielen gegen Bielefeld und Augsburg

dpa

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