Samstag, 6. März 2010 / 13:31 Uhr
Rostock - Die Fanproteste einiger hundert Rostocker hansa-Anhänger nach der 0:1-Heimniederlage des FC Hansa im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga gegen Rot Weiss Ahlen endeten glimpflich.
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«Nachdem sich mehrere Mitglieder der Vereinsführung den Protestierenden gestellt hatten, sind die Fans in kleinen Gruppen abgezogen. Dabei gab es keine Auseinandersetzungen», sagte Polizeisprecherin Dörte Lembke.
Nach der desolaten Vorstellung des FC Hansa hatten gewaltbereite Fans eine Absperrung überwunden und versucht, über die VIP-Eingänge in die DKB-Arena einzudringen. Dies konnte ein großes Aufgebot von Polizisten und Ordnern nur mit Mühe verhindern. Jenseits der Sicherheitsglastüren machten die Anhänger ihrem Ärger angesichts der ungebremsten Talfahrt ihres Clubs mit Sprechchören wie «Vorstand raus» Luft. Sie bewarfen Polizisten und Ordner mit Schneebällen und blockierten die Zufahrt zur Arena.
«Ich kann den Unmut verstehen», sagte Manager und Vorstandsmitglied René Rydlewicz über die massiven Proteste. Neben Rydlewicz stellten sich schließlich Aufsichtsratsmitglied Torsten Völker und Marketingchef Jörg Hempel der aufgebrachten Menge. Dem Trio gelang es in intensiven Gesprächen, die erhitzten Gemüter nach knapp 90 Minuten abzukühlen.
dpa
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