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Eine Woche zum Vergessen: Adler patzt und schweigt

Nürnberg - Eine Woche zum Vergessen beschloss René Adler grübelnd, in sich gekehrt und kommentarlos: Da war das 0:1 im Länderspiel gegen Argentinien, das 2:3 in der Fußball-Bundesliga mit Bayer Leverkusen beim 1. FC Nürnberg - vor allem aber zwei Gegentore, die Adler hätte verhindern können.

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In Nürnberg kassierte er gleich deren drei, beim letzten verharrte er zu lange auf der Torlinie. Am 3. März gegen Argentinien war der 25-Jährige dafür viel zu früh und scheinbar übermotiviert herausgestürzt, um dann doch hinter sich greifen zu müssen.

Parade

Foto: dpa Bild vergrößern

Der Leverkusens Torwart Rene Adler hält den Ball vor der Linie.

Ausgerechnet seit sich die Führungscrew der Nationalmannschaft vor Wochenfrist auf Adler als Nummer 1 für die WM in Südafrika festgelegt hat, zeigt Adler Nerven und Unsicherheiten, macht auch im Bundesliga-Titelkampf Fehler. Und die Konkurrenz wittert ihre Chance: «Ein Tim Wiese gibt niemals auf. Es sind ja noch ein paar Wochen. Und dann wollen wir doch mal sehen, wer gegen Australien im Tor steht», sagte der Keeper von Werder Bremen in der «Bild am Sonntag».

Auch Schalkes Manuel Neuer hat den Stammplatz im Kasten «noch nicht abgehakt». «Im Training werde ich angreifen», kündigte er an. Rückhalt erhält Adler von seinem Leverkusener Trainer. «Er wird lernen, mit der neuen Situation umzugehen», sagte Jupp Heynckes.

dpa

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