Montag, 8. März 2010 / 15:44 Uhr
Frankfurt/Main - Die immer wiederkehrenden Probleme mit Manipulationen von Spielen haben die Fußball-Verbände dazu veranlasst, sogenannte Frühwarnsysteme zu installieren. Damit sollen Auffälligkeiten beim Einsatzverhalten im Wettgeschäft festgestellt werden.
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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) arbeiten seit dem Skandal um den Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer und manipulierte Fußballspiele 2005 mit dem Unternehmen Sportradar zusammen.
Sportradar arbeitet nach eigenen Angaben international «mit einem ausgeklügelten System, an dem mehrere hundert Mitarbeiter beteiligt sind». Unter anderem werden die Quotenveränderungen der Wettanbieter in bestimmten Zeit-Intervallen untersucht. Verändern sich diese auffällig, werden automatisch Warnhinweise versendet. Allerdings hat sich der Wettmarkt in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Immer häufiger setzen die Zocker ihr Geld bei Live-Wetten ein. Diese beginnen erst, wenn die Partien bereits laufen. Warnhinweise sind in solchen Fällen schwierig.
dpa
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Gerhard Delling: Wenn man ihn jetzt ins kalte Wasser schmeißt, könnte er sich die Finger verbrennen.
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