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Funkel schottet Hertha ab: Ruhe vor Nürnberg-Spiel

Berlin - Vor dem Abstiegs-«Endspiel» gegen den 1. FC Nürnberg hat Coach Friedhelm Funkel die Krisen-Hertha von der Außenwelt abgeschottet.

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Schon zwei Tage vor dem Duell in der Fußball- Bundesliga gegen den «Club» (21 Punkte) hat der abgeschlagene Tabellenletzte aus Berlin (15) ein Kurztrainingslager in der Nähe von Potsdam bezogen, «weil wir Ruhe und Abgeschiedenheit wollen», sagte Funkel. Auch das Abschlusstraining wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Guter Riecher?

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Hertha-Coach Friedhelm Funkel in Berlin bei einer Pressekonferenz vor dem 26. Spieltag.

Neben dem gelb-gesperrten Fabian Lustenberger fehlen Hertha die verletzten Steve von Bergen, Patrick Ebert und Rasmus Bengtson. Dafür ist der Serbe Gojko Kacar wieder bereit für die Startelf. Für Schlusslicht Hertha ist das Duell gegen den Tabellen-15. Nürnberg, der mit einem 3:2 gegen Leverkusen viel Mut gesammelt hat, fast schon ein Alles-oder-nichts-Spiel. Der letzte und einzige Heimsieg der Hertha in dieser Saison datiert vom 8. August.

«Keiner von uns Profis will in seiner Akte als Absteiger abgestempelt werden. Es geht um viel - um Arbeitsplätze und die Existenz des Vereins», hatte Kapitän Arne Friedrich in der «Bild»-Zeitung gesagt. In der «B.Z.» monierte der ungarische Routinier Pal Dardai, der am 13. März mit 281. Bundesliga-Partien zum Hertha-Rekordspieler aufsteigen könnte, dass es in der Mannschaft zu viel «liebe Schwiegersöhne» gebe. Die Fans lassen den Hauptstadt-Clubs noch nicht im Stich: 52 000 Tickets sind bereits verkauft, mit über 60 000 Zuschauern wird gerechnet - das wäre Saisonrekord.

dpa

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