Donnerstag, 11. März 2010 / 16:28 Uhr
Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurt will den Lizenzspieleretat in der Saison 2010/11 um zwei Millionen auf 27 Millionen Euro erhöhen. Zudem rechnet der hessische Fußball-Bundesligist nach Angaben des Blattes mit einem Rückgang des Umsatzes von 65 auf 63,8 Millionen Euro.
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Dies berichtet das Fachmagazin «kicker». Nach einem Minus von zwei Millionen Euro in dieser Saison kalkulieren die Frankfurter in der kommenden Spielzeit mit einem Verlust von 3,5 Millionen Euro. Die Unterdeckung soll jeweils vom Festgeldkonto der Fußball AG ausgeglichen werden.
Vorstandschef Heribert Bruchhagen reagierte gereizt auf die Veröffentlichung der Zahlen. «Was da steht, erfüllt den Tatbestand der Untreue. Es ist nicht schön, dass solche Details weitergegeben werden», schimpfte Bruchhagen. Er bestätigte zugleich, dass die Eintracht derzeit sowohl mit dem bisherigen Hauptsponsor (Fraport) als auch anderen Interessenten Vertragsgespräche führt. Der Kontrakt mit dem langjährigen Partner der Frankfurter über jährlich fünf Millionen Euro läuft im Sommer aus.
Die VW-Tochter Seat hat ihre Bereitschaft signalisiert, bei den Hessen als Trikotsponsor einzusteigen. Allerdings würde die Eintracht in diesem Fall BMW als Sponsor verlieren. Daher müsste das Angebot der spanischen Autobauer deutlich über dem bisher von Fraport gezahlten Betrag liegen.
dpa
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Heribert Faßbender: Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.
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